Ralf Zwiebel

Zur Dynamik des Gegenübertragungstraums

Psyche, 1984, 38(3), 193-213

Cover Zur Dynamik des Gegenübertragungstraums

EUR 5,99

Sofort lieferbar.
Lieferzeit (D): 2-3 Werktage

Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 1984

Bestell-Nr.: 52151

Die diagnostisch-therapeutische Funktion von Träumen, in denen der Analytiker von seinem Patienten träumt, wird erörtert. Träume des Analytikers von seinem Patienten werden als Indiz für ein oft gestörtes Analytiker-Patient-Verhältnis diskutiert, dessen Ursache in einem (gefürchteten oder verleugneten) Kompetenzverlust des Analytikers zu suchen ist. Gegenübertragungsträume werden meist als Ausdruck der Gefährdung des therapeutischen Bündnisses und der Bildung einer therapeutischen Mesalliance , welche dem Heilungsprozess hinderlich ist, gedeutet. Solche Träume lassen sich aber zugleich auch als Selbstheilungsversuche verstehen, die das zu scheitern drohende Arbeitsbündnis und die Kompetenz des Analytikers wiederherstellen. Die Überlegungen werden an einer Reihe von Fallbeispielen verdeutlicht. (c) Psychosozial-Verlag 2009 alle Rechte vorbehalten