Lotte Köhler

Anwendung der Bindungstheorie in der psychoanalytischen Praxis. Einschränkende Vorbehalte, Nutzen, Fallbeispiele

Psyche, 1998, 52(4), 369-397

Cover Anwendung der Bindungstheorie in der psychoanalytischen Praxis. Einschränkende Vorbehalte, Nutzen, Fallbeispiele

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 1998

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Nach einem kurzen Überblick über die Bindungsforschung werden verschiedene Aspekte der Unterschiede zwischen Psychoanalyse und Bindungstheorie erörtert. Seitdem die Bindungsforschung ihre Beobachtungen von der Verhaltens- zur Repräsentanzebene ausgeweitet hat, wird sie zu einer wichtigen Erkenntnisquelle für die Psychoanalyse, denn jeder Patient aktiviert in der therapeutischen Situation, in der er Hilfe sucht, sein Bindungssystem. Daher ist die Diagnose des Bindungsmusters des Patienten zusätzlich zu diagnostischen Kriterien hilfreich für Verständnis und Handhabung der Übertragung. Dies wird anhand von Beispielen dargestellt, die die verschiedenen Muster sicherer bzw. unsicherer Bindung verdeutlichen. Dabei wird auch das Problem der Transmission von Traumata von einer Generation zur anderen diskutiert. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten