Vamik D. Volkan

Großgruppenidentität und auserwähltes Trauma

Psyche, 2000, 54(9-10), 931-953

Cover Großgruppenidentität und auserwähltes Trauma

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2000

Bestell-Nr.: 51417

Anhand des Identitätsbegriffs wird versucht, die unbewussten präödipalen Verbindungen zwischen der individuellen Kernidentität und der Großgruppenidentität herauszuarbeiten. Unter Großgruppenidentität wird in Anlehnung an E. H. Erikson die subjektive Erfahrung vieler Menschen, die durch ein Gefühl der Unverwechselbarkeit miteinander verbunden sind, verstanden. Psychische Repräsentationen gemeinsamer historischer Ereignisse, konzipiert als geeignete Speicher , als auserwählte Ruhmestaten und auserwählte Traumata , als transgenerationelle Weitergabe und Zeitkollaps , bilden die Markierungen der Großgruppenidentität. Diese Vorstellungen werden am Beispiel der kollektiven psychischen Repräsentation der auserwählten Ruhmestaten und des auserwählten Traumas exemplifiziert. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten