Eva S. Poluda

Das Bild der lesbischen Frau in der Psychoanalyse

Psyche, 2000, 54(4), 322-353

Cover Das Bild der lesbischen Frau in der Psychoanalyse

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2000

Bestell-Nr.: 51406

Vor dem Hintergrund der Annahme von der grundsätzlichen bisexuellen Disposition des Menschen wird das vorherrschende Bild weiblicher Homosexualität in der Psychoanalyse besprochen. Es wird gezeigt, dass dieses Bild auch bei feministisch orientierten Analytikerinnen weitgehend negativ getönt ist. Aus der Erörterung diverser Fälle lesbischer Patientinnen von verschiedenen Analytikerinnen (McDougall, Halenta, Siegel, Kestenberg) und in Kontrastierung mit eigenen Fällen wird der Schluss gezogen, dass Homosexualität keiner zu vereinheitlichenden Gruppe von psychischen Strukturen entspricht und dass die Wahl des Liebesobjekts kein trennscharfes Kriterium zur Unterscheidung konsistenter Gruppen darstellt. Homosexualität wird vielmehr aufgefasst als eine Möglichkeit innerhalb der Breite eines sexuellen Kontinuums, die in unterschiedlichen Lebensphasen zur Bewältigung diverser Lebensprobleme genutzt wird. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten