Joachim Küchenhoff

Ästhetische Form und unbewußter Sinn - Selbstfürsorge und Identität in Moby Dick

Psyche, 2000, 54(1), 51-72

Cover Ästhetische Form und unbewußter Sinn - Selbstfürsorge und Identität in Moby Dick

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2000

Bestell-Nr.: 51396

Ungeachtet ihrer Verdienste zur Vertiefung der Autorenbiographie und zur Erhellung von literarischen Figuren und Rezeptionsprozessen ist die psychoanalytische Beschäftigung mit Literatur und Kunst immer wieder dem Verdacht des Reduktionismus ausgesetzt, zumal dem, die ästhetische Form des jeweiligen Kunstwerks außer acht zu lassen. In diesem Kontext wird eine psychoanalytische Deutung von Melvilles Moby Dick vorgestellt, die unter der leitenden Frage nach dem Verhältnis von Selbstfürsorge und Selbstzerstörung zu Identitätsbildungsprozessen steht. Deren Relevanz wird bis in die formale Struktur des Romans aufgewiesen, die ihrerseits wieder Rückschlüsse auf Identitätsbildungsprozesse in der modernen Gesellschaft zulässt. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten