Joachim Küchenhoff

Intertextualität als Neubeginn. Destruktion und Hoffnung in Jim Jarmuschs Film Ghost Dog. The Way of the Samurai

Psyche, 2004, 58(12), 1196-1204

Cover Intertextualität als Neubeginn. Destruktion und Hoffnung in Jim Jarmuschs Film Ghost Dog. The Way of the Samurai

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2004

Bestell-Nr.: 51230

Jim Jarmuschs Film Ghost Dog. The Way of the Samurai wird aus psychoanalytischer Perspektive interpretiert. Der Verlust verbindlicher Wertordnungen stellt vor die Frage, auf welche Verbindlichkeiten sich Solidarität und Zukunftserwartungen stützen können. Der Film nimmt dazu Stellung. Er zeigt eine geschlossene Welt von brutaler Gewalt, gegen die sich keine, auch keine fremde und importierte Wertordnung (Lehre des Samurai), durchsetzen kann. Zugleich ist der Film reich an intertextuellen Verweisen, er stellt Zusammenhänge mit der literarischen, philosophischen, musikalischen, auch der cineastischen Tradition her. Die Weitergabe und Vernetzung von Erfahrung werden in dem Film als individuelle und gesellschaftliche Gegenkraft eingeführt, nachdem die großen Ideologien und Wertordnungen gescheitert sind. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten