Peter Schneider

(In) den Narzißmus einführen. Ein Kommentar zu Freuds »Zur Einführung des Narzißmus«

Psyche, 2005, 59(4), 316-335

Cover (In) den Narzißmus einführen. Ein Kommentar zu Freuds »Zur Einführung des Narzißmus«

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2005

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Als Sigmund Freud 1914 den Narzissmus in die psychoanalytische Theorie einführt, ist dieser Begriff keineswegs neu. Die Vorstellung einer libidinösen Ichbesetzung bringt aber die bisherigen triebtheoretischen Konzeptionen vollständig durcheinander. Freud reagiert mit der Narzissmusarbeit auf die Theorien Alfred Adlers, vor allem jedoch auf die von C. G. Jung. Der Versuch einer Abgrenzung von C. G. Jung bringt ihn in die ungewollte Nähe zu dessen Konzeption einer desexualisierten Libido. Mit der Einführung des Narzissmus schafft Freud mindestens ebenso viele Probleme, wie er glaubte lösen zu können. Diese Probleme werden sichtbar gemacht und im Hinblick auf die Frage nach der Bedeutung des Anderen im Konzept des Narzissmus diskutiert. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten