Hans-Geert Metzger

Über die Angst der Väter vor der frühen Kindheit - psychoanalytische Überlegungen

Psyche, 2005, 59(7), 611-628

Cover Über die Angst der Väter vor der frühen Kindheit - psychoanalytische Überlegungen

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2005

Bestell-Nr.: 51188

Die Bedeutung des Vaters für die Entwicklung des Kindes ist im psychoanalytischen Verständnis der letzten Jahre deutlich erweitert worden. Bereits im ersten Lebensjahr kann der Vater eine eigenständige Rolle für das Kind einnehmen. Aber obwohl viele Väter ein neues Rollenverständnis entwickeln möchten, bleibt häufig eine große Scheu im Umgang mit dem Kleinkind. Es wird die These vertreten, dass Väter häufig den Umgang mit der unabgegrenzten, präverbalen Welt vermeiden, weil dadurch die ödipale trianguläre Stabilität in Frage gestellt wird und der Vater mit eigenen, unbewussten Ängsten vor Regression in Berührung kommt. Anhand von zwei Psychoanalysen mit jungen Vätern werden Formen der Abwehr gegen die Erfahrung früher Erlebnisformen dargestellt. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten