Gerhard Schneider

Luis Buñuel »Ein andalusischer Hund« - Schock und Traum als Methode

Psyche, 2006, 60(3), 253-261

Cover Luis Buñuel »Ein andalusischer Hund« - Schock und Traum als Methode

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 2006

Bestell-Nr.: 51151

Ausgehend von der Schlussszene des Films Der andalusische Hund von Luis Buñuel wird (1) eine übergeordnete, verbindende Sinn-Vermutung formuliert, um dieser dann (2) mit der Eingangssequenz das Augenlicht zu nehmen und sie in den Orkus zu befördern . Es wird die Ansicht vertreten, dass der Film keinen einsichtigen Sinn hat, der eine feststellbare Zusammenhangslogik und das Prinzip der Identität voraussetzt. These ist vielmehr, dass er prozessual etwas erfahrbar macht, was als entgrenzende Potentialisierung statt Identität bezeichnet wird. Psychoanalytisch lässt sich das mit dem Begriff des Primärvorgangs beschreiben. Diese These wird (3) im Durchgang durch den Binnenfilm entfaltet. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten