Gisela Hajek

Die schwangere Psychoanalytikerin

Zur Bedeutung der weiblichen Potenz in der Psychotherapie

Cover Die schwangere Psychoanalytikerin

EUR 42,90

Sofort lieferbar.
Lieferzeit (D): 2-3 Werktage

Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

273 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Dezember 2023

ISBN-13: 978-3-8379-3292-8, Bestell-Nr.: 3292

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837961485
Durch eine Schwangerschaft der Psychoanalytikerin verändern sich das Setting und die Dynamiken innerhalb der Therapie. Die spezifischen, häufig intensiven Auswirkungen dieser Veränderungen für Psychoanalytikerin und Patient*in können konstruktiv nutzbar werden, wenn der Psychoanalytikerin die Möglichkeiten und Bedeutungen dieser Veränderungen bewusst sind. Dennoch haben Schwangerschaft und eine eigenständige weibliche Entwicklungstheorie bislang wenig Eingang in psychoanalytische Theorien gefunden.

Gisela Hajek veranschaulicht, was es bedeutet, als Psychoanalytikerin schwanger zu sein. Der Tradition psychoanalytischer Theoriebildung folgend zeigt sie anhand des Zustandes von Schwangerschaft auf, wie die Bedeutung weiblicher Potenz auf theoretischer Ebene denkbar und auf praktisch-therapeutischer Ebene nutzbar werden kann. Mit Die schwangere Psychoanalytikerin leistet sie einen enttabuisierenden und aufklärerischen Beitrag zur feministischen Psychoanalyse.

Inhaltsverzeichnis

[ einblenden ]

Hinführung

1. Die Eine, die zwei wird: Eine Frau ist schwanger
1.1 Die Krise (in) der werdenden Mutter
1.2 Ambivalenz
1.3 Verknüpfungen

2. In der Praxis
2.1 Sichtbarkeit und Irritation
2.2 Übertragung und Gegenübertragung
2.3 Von eins zu zwei
2.4 Von Zwei zu Drei
2.5 Organisatorisches

3. Fallbeispiel: Frau A.
3.1 Hinführung
3.2 Frau A. wird aufgenommen
3.3 In der Praxis
3.4 Ich werde schwanger
3.5 Ich weiß es und sie nicht (121h/Ssw 5)
3.6 Ein Monat vergeht
3.7 Ich sage es ihr: Sie weiß es, ich weiß es (154h/ssw 15)
3.8 Die nächste Stunde
3.9 Die folgenden Stunden
3.10 Pippi Langstrumpf wird gebraucht (163h/Ssw 17)
3.11 Schlucken (172h/Ssw 20)
3.12 Die Stunden danach
3.13 Nicht mehr warten (178h/Ssw 22)
3.14 Etwas Beginnen (188h/Ssw 25)
3.15 Absagen
3.16 Sichtbarer Bauch (203h/Ssw 26)
3.17 Renovierung (209h/Ssw 27)
3.18 Es geht ihr schlechter
3.19 M. (212h und folgende/Ssw 28)
3.20 Blut sehen (221h/Ssw 30)
3.21 Die letzten Stunden
3.22 Conclusio

4. Versuch über das Inwendige
4.1 KörperZeit
4.2 Un|sichtbare Frauen|Bäuche
4.3 Plastizität und Faszination

5. Das feminine Prinzip?
5.1 Körper sein, Frau werden
5.2 Körper haben
5.3 Psychoanalyse bedeutet: Persönliches ist beruflich

6. Zusammenfassung und Ausblick

Nachtrag

Literatur