Hendrik Jürges, Johannes Siegrist, Matthias Stiehler (Hg.)

Männer und der Übergang in die Rente

Vierter Deutscher Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit

Cover Männer und der Übergang in die Rente

EUR 34,90

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Buchreihe: Forschung Psychosozial

Verlag: Psychosozial-Verlag

293 Seiten, Broschur, 165 x 240 mm

Erschienen im November 2020

ISBN-13: 978-3-8379-3023-8, Bestell-Nr.: 3023

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837977042
Bis zum Jahr 2050 wird es etwa 23 Millionen über 65-Jährige in Deutschland geben. Dadurch wird es gesellschaftlich wie individuell zunehmend notwendig, gute Voraussetzungen für das Rentenalter als Lebensphase zu schaffen. Um es bei guter Gesundheit und Lebensqualität zu verbringen, sollte bereits die Zeit vor dem Übergang zur Vorbereitung genutzt werden. Insbesondere Männer, die sich oft stark mit ihrer Berufstätigkeit identifizieren, sind gefordert, ein hohes Gesundheitspotenzial und gute soziale Bedingungen verantwortungsbewusst aufzubauen.

Der Vierte Deutsche Männergesundheitsbericht setzt bei einer fundierten Bestandsaufnahme der Situation der Männer zwischen 55 und 74 Jahren an. Aus ihr ergeben sich wichtige Themen für die Politik, für die Soziale Arbeit und für den gesellschaftlichen Diskurs insgesamt: die Situation der Erwerbsarbeit zehn Jahre vor der Berentung, die Übergangsphase sowie gesundheitsfördernde Projekte für Männer vor und nach dem Renteneintritt.

Mit Beiträgen von Doris Bardehle, Eric Bonsang, Daniela Borchart, Martina Brandt, Jennifer Burchardi, Christian Deindl, Dina Frommert, Freya Geishecker, Siegfried Geyer, Stefan Gruber, Felizia Hanemann, Hans Martin Hasselhorn, Moritz Hess, Jens Hoebel, Hanno Hoven, Rainer Jordan, Hendrik Jürges, Theo Klotz, Adèle Lemoine, Michal Levinsky, Howard Litwin, Peggy Looks, Thorsten Lunau, Ingrid Mayer-Dörfler, Anne Maria Möller-Leimkühler, Niels Michalski, Bernhard Mühlbrecht, Laura Naegele, Nikola Ornig, Kathleen Pöge, Jean-Baptist du Prel, Gregor Sand, Alina Schmitz, Johannes Siegrist, Stefanie Sperlich, Anne Starker, Matthias Stiehler und Morten Wahrendorf

Hier können Sie eine komprimierte Version des Vierten Deutschen Männergesundheitsberichts in englischer Sprache herunterladen:

4th German Men’s Health Report – Condensed version

Inhaltsverzeichnis

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Einleitung
Hendrik Jürges & Johannes Siegrist

Kapitel 1 – Die gesundheitliche Lage von Männern zwischen 55 bis 74 Jahren

1.1 Volkskrankheiten. Ausgewählte geschlechtsspezifische Aspekte
Theodor Klotz

1.2 Zeitliche Trends in Morbidität und Gesundheit bei Männern in Deutschland
Siegfried Geyer & Stefanie Sperlich

1.3 Psychische Gesundheit und psychische Störungen von Männern im mittleren und höheren Lebensalter
Anne Maria Möller-Leimkühler

1.4 Vorzeitige Sterblichkeit
Doris Bardehle

1.5 Soziale Unterschiede in der Gesundheit von Männern beim Übergang in den Ruhestand
Kathleen Pöge, Niels Michalski, Jens Hoebel, Jennifer M. Burchardi & Anne Starker

1.6 Orale Gesundheit
A. Rainer Jordan

Kapitel 2 – Erwerbsarbeit – die Situation 10 Jahre vor der Berentung

2.1 Gesundheit und Erwerbsperspektive bei Männern und Frauen im höheren Erwerbsalter
Hans Martin Hasselhorn

2.2 Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Beschäftigten im Geschlechtervergleich
Jean-Baptist du Prel & Daniela Borchart

2.3 Psychosoziale Arbeitsbelastungen bei älteren erwerbstätigen Männern
Hanno Hoven, Morten Wahrendorf & Thorsten Lunau

2.4 Erwerbsminderung. Vorgeschichte und Absicherung im Leistungsfall
Dina Frommert

Kapitel 3 – Übergangsphase und drittes Lebensalter

3.1 Gewonnene Zeit? Die Zeitverwendung von Männern vor und nach Renteneintritt
Hendrik Jürges

3.2 Berentung als kritisches Lebensereignis?
Johannes Siegrist & Anne Maria Möller-Leimkühler

3.3 Was kommt nach der Arbeit? Erwerbstätigkeit im Ruhestand
Felizia Hanemann

3.4 Aktivitäten bei fortgesetzter Arbeit
Moritz Heß & Laura Naegele

3.5 Renteneintritt und kognitive Leistungsfähigkeit
Eric Bonsang & Adèle Lemoine

3.6 Aktives Altern und Gesundheit in Deutschland und Europa
Alina Schmitz, Martina Brandt & Christian Deindl

3.7 Physische Gesundheit und psychisches Wohlbefinden älterer Migranten in Europa
Stefan Gruber & Gregor Sand

3.8 Verringern soziale Netzwerke die negativen Auswirkungen
des Ruhestands auf die Gesundheit?
Howard Litwin & Michal Levinsky

Kapitel 4 – Modelle guter Praxis

4.1 Gesundheitsfördernde Projekte für Männer
vor und nach dem Renteneintritt – Teil 1
Matthias Stiehler

4.2 Lebensperspektiven 50plus
Ingrid Mayer-Dörfler

4.3 Soziale Teilhabe für alle Generationen. Angebote und Engagementmöglichkeiten in »Mehrgenerationenhäusern«
Nikola Ornig

4.4 Bewegungsförderung und soziale Teilhabe. Projekte für Senioren in einer Großstadt
Peggy Looks & Freya Geishecker

4.5 Auswirkungen des Wohnkonzeptes »Wohnen 60plus« auf die gesundheitliche Situation ehemals wohnungsloser Männer
Bernhard Mülbrecht

4.6 Gesundheitsfördernde Projekte für Männer
vor und nach dem Renteneintritt – Teil 2
Matthias Stiehler

Kapitel 5 – Fazit

Fazit für Gesellschaft und Politik
Matthias Stiehler

Danksagung

Rezensionen

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Leserkommentar, 1. August 2021

Rezension von HSL

»Der Gesundheitsbericht fokussiert den Übergang in die Rente mit dem Ziel, die Risiken zu beschreiben und zur Grundlage gesellschaftlichen und politischen Handels zu machen und dieses ist hier hervorragend gelungen…«

Psychotherapie im Alter 3/2021

Rezension von Meinolf Peters

»Insgesamt kann das Buch als Fundgrube betrachtet werden, wenn man sich über die gesundheitliche Situation von Männern im Übergang in die nachberufliche Zeit informieren möchte. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass es sich vornehmlich an Akteure im sozial- und gesundheitspolitischen Feld richtet, weniger an Psychotherapeuten oder an Fachpersonen aus psychotherapeutischen Einrichtungen. Dennoch könnten von dem Buch auch Signale in diese Richtung ausgehen, etwa in Richtung der Psychosomatischen Kliniken, wo Männer in dieser Übergangsphase in großer Zahl behandelt werden. Sie fühlen sich nicht selten etwas verloren in dieser Welt einer Psychosomatischen Klinik, in der weibliche Werte und Umgangsformen dominieren. Spezifische Angebote könnten geeignet sein, sie in ihrer männlichen Welt abzuholen und auf das dritte Lebensalter vorzubereiten. Insbesondere die Beiträge des letzten Kapitels Modelle guter Praxis, die sich mit dem Thema Gesundheitsförderung befassen, könnten im Hinblick darauf genutzt werden…«

Adam Online, Nr. 67, Juni bis August 2021

Rezension von Michael Mogel

»Was wie ein ›normales‹ Fachbuch daherkommt, entwickelt sich bald zu einem Bericht über Leben und Tod. Von daher ist es nicht nur für Ärzte oder Psychologen von Interesse, sondern gehört fast in die Hand eines jeden Mannes, der möglichst lange leben möchte…«

www.kath-maennerarbeit.de

Rezension von Jürgen Döllmann

»Das Buch bietet eine Vielzahl von Anregungen für neue Zielgruppenarbeit und für konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Männern in diesem Lebensabschnitt. Aufgrund der Tatsache, dass in den kommenden Jahren die geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter erreichen, besteht die erhöhte Notwendigkeit, sich mit Prävention und Gesundheitsförderung zu befassen…«

www.psychosoziale-gesundheit.net am 9. Februar 2021

Rezension von Volker Faust

»Bis zum Jahr 2050 wird es etwas 23 Millionen über 65-Jährige in Deutschland geben. Aber schon vorher gilt es nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich, speziell gesellschaftspolitisch, wirtschaftlich, kulturell und – vor allem gesundheitlich unausweichlich – gute Voraussetzungen für das Rentenalter als nicht nur wichtige, sondern ja auch erfreulich verlängerte Lebensphase in unserer Zeit und Gesellschaft zu schaffen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben, man muss sie aber umsetzen. Und zwar – das dürfte ein weiterer Aspekt sein – nicht nur individuell für jeden einzelnen Betreffenden, sondern für die ganze Gesellschaft, d. h. für uns alle. Der Vierte Deutsche Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit hilft dabei. Wieder empfehlenswert!…«

wordwell.de am 8. Dezember 2020

Rezension von Manfred Schmitz-Berg

»Ein empfehlenswertes Buch für die Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen und im Sozialbereich. Es hält aber auch für interessierte Laien zahlreiche wertvolle Informationen und Denkanstöße bereit: Denn schließlich werden die meisten von uns früher oder später damit umgehen müssen, das Erwerbsleben ausklingen zu lassen und möglichst gut vorbereitet und gesund die dritte Lebenszeit zu meistern, mithin ›aktiv zu altern‹…«