Andreas Blauert

Frühe Hexenverfolgungen

Ketzer-, Zauberei- und Hexenprozesse des 15. Jahrhunderts

Cover Frühe Hexenverfolgungen

EUR 24,90

Dieser Titel erscheint im November 2019.

Buchreihe: Rothenburger Gespräche zur Strafrechtsgeschichte

Verlag: Psychosozial-Verlag

ca. 200 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erscheint im November 2019

ISBN-13: 978-3-8379-2872-3, Bestell-Nr.: 2872

Mit einem Vorwort zur Neuauflage von Andreas Blauert

Diese Pionierstudie unterzieht die Anfänge der Hexenverfolgungen im 15. Jahrhundert in Form einer Regionalstudie einer kritischen, neue quellenerschließenden Neubetrachtung. Der Kern der Untersuchungsregion liegt im Dreieck der Schweizer Städte Luzern, Lausanne und Neuchâtel, die in einen weiten europäischen Kontext gestellt werden. Andreas Blauert beleuchtet dafür unter anderem die mit dem frühen Hexenglauben verwandten Konzepte, die ersten Hexenprozesse um 1430/40 oder die Mittlerfunktion des Basler Konzils 1431–1449 bei der Formulierung und Weitervermittlung des jungen Hexenglaubens. Die Abfassung des berühmt-berüchtigten Hexenhammers des Heinrich Institoris wird von ihm in den Zusammenhang einer ersten größeren Hexenprozesswelle der Jahre 1477–1486 gestellt. Mit der Zusammenführung traditioneller mediävistischer und neuerer sozialgeschichtlicher Forschungsansätze gelingen dem Autor so bahnbrechende, modellhafte Einsichten in die Entstehungsgeschichte des Hexenbegriffs und in die Geschichte der frühen Hexenprozesse in Europa.