Hanna Sophia Rose

What’s fappening?

Eine Untersuchung zur Selbstbefriedigung im 21. Jahrhundert

Cover What’s fappening?

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Buchreihe: Angewandte Sexualwissenschaft (ISSN: 2367-2420)

Verlag: Psychosozial-Verlag

115 Seiten, Broschur, 125 x 205 mm

Erschienen im Februar 2017

ISBN-13: 978-3-8379-2640-8, Bestell-Nr.: 2640

»What’s fappening?«, fragt Hanna Rose – eine Anspielung auf den Neologismus fap, der auf zumeist humoristischen Internet-Plattformen als lautmalerischer Ausdruck für Selbstbefriedigung verbreitet wird. Der Begriff steht hier sinnbildlich für die Entpathologisierung der Selbstbefriedigung in der Spätmoderne: Einstmals verpönt und als krankhaft angesehen, gilt sie nun als wichtiger Bestandteil sexueller Gesundheit.

Ausgehend von historischen Diskursen, modernen Entwicklungen und Forschungsergebnissen widmet sich die Autorin der Untersuchung qualitativer Interviews mit Männern und Frauen über ihre Masturbationsbiografie. Im Fokus steht damit die Frage nach der konkreten Einbettung in das (Sexual-)Leben und dem subjektiven Erleben von Selbstbefriedigung, die aus soziologischer und sexualwissenschaftlicher Perspektive bisher nur selten als eigenständiger Forschungsgegenstand behandelt wurde.

What's Fappening? Masturbation in the 21st Century: An Investigation

»What's fapping?«, Hanna Rose asks – an allusion to the neologism fap, which is circulating mostly on humorous internet platforms as a an onomatopoeic expression for masturbation. The term here stands as a symbol for the de-pathologization of masturbation in late modernity: Once frowned upon and viewed as morbid, it is now considered to be an important ingredient of sexual health.

Starting out from historical discourses, modern developments and research results, the author examines qualitative interviews with men and women about their masturbation biographies. The focus is thus on the question of both the concrete embedding in (sexual) life and the subjective experience of masturbation, which from a sociological and sexual-scientific perspective has so far rarely been treated as an independent research object.

Inhaltsverzeichnis

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1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund
Geschichtliche Perspektiven: Diskurs und Begriffe
Pornografie und Kommerzialisierung
Das Orgasmusparadigma

3 Forschungsüberblick
Heranwachsende und Selbstbefriedigung
Erwachsene und Selbstbefriedigung

4 Forschungsmethode und Vorgehensweise
Methode
Anzahl und Auswahl der Interviewpartner_innen
Auswertung der Interviews

5 Interviews und Einzeldarstellung
Otis
Magnus
Lutz
Kira
Heidi
Dunja

6 Motive und Anreize
Definition von Motiv und Anreiz
Motivationale Grundlagen
Rolle des Orgasmus
Lust und sexuelle Erregung
Druckgefühl
Entspannung
Gewohnheit
Ablenkung und Langeweile
Unabhängigkeit
Substitut für partnerschaftliche Sexualität
Effizienz

7 Diskussion

8 Schlussbemerkungen

Anhang
Interview-Fragenkatalog
Transkriptionsregeln

Literatur

Rezensionen

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www.socialnet.de

Rezension von Esther Stahl

»Das Buch beschäftigt sich ausgehend von historischen Diskursen, modernen Entwicklungen und Forschungsergebnissen mit der Analyse von Masturbationsbiografien, die anhand qualitativer Interviews erhoben wurden. Es wird dabei die Einbettung von Masturbation in das (Sexual-)leben beleuchtet und wie sich das subjektive Erleben von Selbstbefriedigung gestaltet…« [mehr]