Yvonne Frenzel Ganz, Markus Fäh (Hg.)

Cinépassion - The Sequel

Eine psychoanalytische Filmrevue

Cover Cinépassion - The Sequel

EUR 29,90

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Buchreihe: Imago

Verlag: Psychosozial-Verlag

217 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im September 2016

ISBN-13: 978-3-8379-2556-2, Bestell-Nr.: 2556

Psychoanalytisch kommentierte Filmvorführungen sind beim cinephilen Studiopublikum im deutschen Sprachraum en vogue. In der Reihe »Cinépassion« stellen PsychoanalytikerInnen unterschiedlicher Provenienz einem breiten Publikum ausgewählte Filme vor. Dabei beleuchten sie die unbewussten Motive der ProtagonistInnen, die jeden Plot vorantreiben. Besonders für das psychoanalytische Laienpublikum finden sich gut verständliche Texte zu Klassikern und Wiederentdeckungen der Filmgeschichte. Es eröffnet sich den LeserInnen zugleich die Vielfalt psychoanalytischen Denkens.

Im dritten Band des Zürcher Filmprojekts »Cinépassion« sind 20 psychoanalytische Kommentare zu Filmen des internationalen Studiofilms versammelt. Betrachtet werden unter anderem High Noon, Persepolis, Being John Malkovich, Amour, My Neighbor Totoro und Como Agua para Chocolate.

Mit Beiträgen von Ulrich Bahrke, Hans Peter Bernet, Johannes Binotto, Dominique Bondy Oppermann, Markus Fäh, Yvonne Frenzel Ganz, Andrea Kager, Beate Koch, Alexander Moser, Vera Saller und Rony Weissberg
Besuchen Sie die Website des Filmprojekts: www.cinepassion.ch.

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Editorial

Mit Komik gegen das Unfassbare
La vita è bella, Roberto Benigni, I 1997
Rony Weissberg

Bis zum bitteren Ende
Amour, Michael Haneke, F/D/Ö 2012
Dominique Bondy-Oppermann

Eine Rose ist eine Rose ist …
American Beauty, Sam Mendes, USA 1999
Markus Fäh

Play it again
Tot Ziens, Heddy Honigmann, NL 1995
Yvonne Frenzel Ganz

Unheimliche Beichte
Le Confessionnal, Robert Lepage, Kanada 1995
Vera Saller

Die Wurzeln des Bösen
Das weiße Band, Michael Haneke, D/Ö/F/I 2005
Alexander Moser

An schiefen Ebenen
Maboroshi no Hikari, Hirokazu Kore-eda, J 1995
Beate Koch

Aufbruch ohne Ankunft
Persepolis, Vincent Paronnaud, Marjane Satrapi, F 2007
Andrea Kager

Das Begehren ist ein Knochen
Bringing up Baby, Howard Hawks, USA 1938
Johannes Binotto

Im Spiegelkabinett
Being John Malkovich, Spike Jonze, USA 1999
Yvonne Frenzel Ganz

Scherben, Tritte, Tod
Gegen dieWand, Fatih Akin, D/Türkei 2004
Vera Saller

Niemandsland
Hundstage, Ulrich Seidl, Ö 2001
Dominique Bondy-Oppermann

Allein sein
Tonari no Totoro, Hayao Miyazaki, J 1988
Johannes Binotto

Vom Leben abgeschnitten
Die Sehnsucht der Veronika Voss, R.W. Fassbinder, D 1982
Alexander Moser

Alle Macht der Fantasie
Amélie de Montmartre, Jean-Pierre Jeunet, F/D 2001
Yvonne Frenzel Ganz

Gesunde Paranoia
Barbara, Christian Petzold, D 2012
Ulrich Bahrke

Siedend heiß wie …
Como Agua para Chocolate, Alfonso Arau, Mexico 1992
Vera Saller

Einer gegen alle
High Noon, Fred Zinnemann, USA 1952
Markus Fäh

Sklaven der Erregung
M – Eine Stadt sucht einen Mörder, Fritz Lang, D 1931
Yvonne Frenzel Ganz

Armoder reich, alle sind gleich
Barry Lyndon, Stanley Kubrick, GB 1975
Hans Peter Bernet & Alexander Moser

Filmografie

Autorinnen und Autoren

Rezensionen

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Wetzlarer Neue Zeitung vom 21. Juli 2017

Rezension von Guntram Lenz

»Nach dem Erfolg zweier Vorgängerbände finden sich hier spannende und erhellende Texte zu Filmklassikern wie auch zu weniger bekannten Perlen der Filmgeschichte…« [mehr]

RAY Filmmagazin, Ausgabe 6, 2017

Rezension von Walter Gasperi

»Mit ›Cinépassion‹ legt der Psychosozial-Verlag den dritten Band mit psychoanalytischen Filmanalysen vor. 20 Filme werden vorgestellt, Klassiker stehen neben Neuem, Bekanntes neben Obskurem. Die Vielzahl der Autoren, die für das Buch ihre mündlichen Filmkommentare zu den Vorführungen verschriftlichten, sorgt für unterschiedliche Blickwinkel…« [mehr]

35 Millimeter – Das Retro-Film-Magazin, Nr. 19, 02/2017

Rezension von Jörg Mathieu

»Vielmehr schaffen die darin versammelten psychoanalytischen Beiträge zu Kino-Klassikern wie Fritz Langs MEINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER (D 1931), Fred Zinnemans HIGH NOON (USA 1952) oder Rainer Werner Fassbinders DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS (D 1982) vielfach interessante Querverbindungen zu Bekanntem aus anderen (film-)wissenschaftlichen Disziplinen. Im Ergebnis durchaus lesenswert…« [mehr]

www.hhprinzler.de

Rezension von Hans Helmut Prinzler

»Eine interessante Lektüre. In drei Jahren können wir hoffentlich mit einem Folgeband rechnen…« [mehr]