Jürgen Grieser

Triangulierung

Cover Triangulierung

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Buchreihe: Analyse der Psyche und Psychotherapie

Verlag: Psychosozial-Verlag

142 Seiten, Broschur, 125 x 205 mm

Erschienen im März 2015

ISBN-13: 978-3-8379-2321-6, Bestell-Nr.: 2321

Dreieckskonstellationen durchziehen unseren gesamten Lebenslauf und sind auch in der Psychotherapie allgegenwärtig. Die erste hatte Sigmund Freud mit dem ödipalen Dreieck beschrieben, heute kennen wir eine Vielzahl von Triaden. Triangulierung – das Einbeziehen einer dritten Partei – spielt sowohl für das Verständnis als auch für die Behandlung psychischer Beeinträchtigungen eine wichtige Rolle. Gerade in schwierigen therapeutischen Situationen kann sie zusätzliche Perspektiven eröffnen.

Das vorliegende Buch stellt nach einem kurzen geschichtlichen Überblick die verschiedenen Formen von Triangulierungen in der biografischen Entwicklung dar. Anschließend werden die Grundformen gestörter Triaden und ihre Psychodynamik beschrieben. Dabei zeigt der Autor auf, wie Triangulierungen therapeutisch genutzt werden können, und fokussiert unter anderem auf den Therapeuten als Dritten, die therapeutische Beziehung als »intersubjektives Drittes« sowie auf Triangulierungen in Mehrpersonensettings auch außerhalb der Psychotherapie.

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Einleitung

Vom Ödipuskomplex zu neueren Triangulierungskonzepten
Ödipale und präödipale Triangulierung
Paranoid-schizoide und depressive Position
Die Entdeckung des Vaters der präödipalen Zeit
Symbolische kulturelle Strukturen als vierter Pol

Triangulierungen in der lebensgeschichtlichen Entwicklung
Fantasien über den Dritten in der vorgeburtlichen Triade
Die Geburt – Ent-Bindung und Einbindung
Die Triangulierung der elterlichen Beziehung durch das Baby
Kindheit
Ablösung und Bindung in der Adoleszenz
Ein- und Ausschluss von Dritten im Erwachsenenalter
Die Triangulierungen im Lebensverlauf – Öffnung und Rahmung

Triangulierungsstörungen
Diagnostik: Wechsel zwischen dyadischen und triadischen Interaktionsmustern
Psychodynamik

Triangulierungen in der Psychotherapie
Die Therapie als Drittes
Die therapeutische Situation und ihr Rahmen
Der Therapeut als Dritter
Das intersubjektive analytische Dritte
Sprechen und Verstehen als triangulierendes Tun
Die Dritten am Rand der Therapie
Triangulierungen in erweiterten Settings
Die Institution als Drittes

Triangulierungen schaffen Raum und brauchen Zeit – Schlussbemerkung

Literatur

Rezensionen

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Psyche, 70. Jahrgang, Heft 4, April 2016

Rezension von Brigitte Boothe

»Griesers Buch über die vielfältigen Spiele der Drei im psychischen und im sozialen Leben bietet einen kenntnisreichen, vielschichtigen, bereichernden Überblick über die komplexen Modelle, Ideen und empirischen Befunde zur Triangulierung…« [mehr]

Beratung aktuell. Zeitschrift für Theorie und Praxis in der Beratung Jahrgang 16, Heft 3/2015

Rezension von Dr. Rudolf Sanders

»Das Buch zeigt Triangulierungssituationen im gesamten Lebensverlauf, von der Geburt bis zum Tod, auf und macht deutlich, wie das Dritte in der Entwicklung in ganz unterschiedlicher Weise in Erscheinung tritt: als Personen in Form von Zeichen und Symbolen und in Gestalt von sozialen Gruppen…« [mehr]

Analytische Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie Nr. 186, 4/2015

»Griesers Buch bietet einen kompakten und gelungenen Überblick über das Thema und lässt kaum etwas aus.…« [mehr]