Ingo Focke, Elke Horn, Werner Pohlmann (Hg.)

Erregter Stillstand

Narzissmus zwischen Wahn und Wirklichkeit

Cover Erregter Stillstand

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Verlag: Klett-Cotta

384 Seiten, Gebunden, 164x233x38 mm

Erschienen im März 2016

ISBN-13: 978-3-6089-4946-9, Bestell-Nr.: 106965

Klappentext (Klett-Cotta):

Narzissmus gilt heute nicht allein als Störung der Persönlichkeitsentwicklung, sondern beschreibt eine seelische Grundverfassung des Menschen. Der Begriff wird gar zur Charakterisierung unserer Zeit herangezogen: Wir beobachten wahnhafte Überdrehungen und erleben Phänomene eines erregten Stillstands. 100 Jahre nach Freuds »Zur Einführung in den Narzissmus« ist sein Konzept brandaktuell. Es schuf die Voraussetzungen für die Behandlung schwerer Persönlichkeitsstörungen, der Folgen traumatischer Erfahrungen von Perversionen und Psychosen. Die Beiträger dieses Bandes beleuchten die aktuellen Konzepte von Narzissmus: .         Theoretische und historische Perspektiven .         Klinische Krankheitsbilder .         Im Verhältnis von Individuum und Gesellschaft .         Narzissmus in der Kunst   Sie fragen, wie eine moderne Psychoanalyse sich auf die Beziehungen zu anderen Wissenschaften und zur Gesellschaft einlassen kann und dabei, auch in Abgrenzungen zu anderen psychotherapeutischen Verfahren, ihr kritisches Potential entfaltet. - Internationale renommierte BeiträgerInnen - Belegt die Relevanz der Psychoanalyse von ihren Anfängen bis heute - Nimmt den Narzissmus des Einzelnen und in der Gesellschaft in den Blick Dieses Buch richtet sich an: - Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker

Autoren-Informationen:

Ingo Focke, Dr. med., ist Nervenarzt und Lehranalytiker (DPG, IPV, DGPT) in eigener Praxis in Stuttgart. Er ist erster Vorsitzender der DPG. Werner Pohlmann, Diplom-Psychologe, niedergelassener Psychoanalytiker in Köln, Dozent am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie in Düsseldorf, Lehranalytiker der DGPT und der DPG. Elke Horn, Dr. med., ist Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und niedergelassene Psychoanalytikerin und Gruppenanalytikerin in Düsseldorf. Sie ist Dozentin am Institut für Psychoanalyse Düsseldorf, Lehranalytikerin der DGPT, der DPG und der D3G sowie Vorsitzende der Düsseldorfer Arbeitsgruppe der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DAG-DPG). Sie ist Mitglied des Arbeitskreises für die intergenerationellen Folgen des Holocaust (PAKH). Arbeitsschwerpunkte sind psychoanalytische Behandlungstechnik, Gruppenpsychoanalyse sowie die Folgen der NS-Zeit für die Gegenwart.

Schlagworte:

Analyse / Psychoanalyse; Psychiatrie - Psychiater; Psychische Erkrankung / Störung; Psychoanalyse - Psychoanalytiker; Psychologie; Psychotherapie - Psychotherapeut; Psychotherapie / Psychoanalyse; Störung (psychologisch); Therapie / Psychotherapie