Elisabeth Wagner

Grenzbewusster Sadomasochismus

SM-Sexualität zwischen Normbruch und Normbestätigung

Cover Grenzbewusster Sadomasochismus

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Verlag: Gost, Roswitha, u. Karin Werner

354 Seiten, Broschur, 149x228x27 mm

Erschienen im September 2014

ISBN-13: 978-3-8376-2870-8, Bestell-Nr.: 106510

Klappentext (Gost, Roswitha, u. Karin Werner):

Wie wird Sexualität reguliert und normalisiert? Die Gegenwartsgesellschaft zeigt sich im Hinblick auf individuelle und sexuelle Handlungsspielräume als widersprüchlich. Elisabeth Wagner geht dem am Beispiel des Sadomasochismus nach. Anhand von Interviews rekonstruiert sie, wie sich SM-Praktizierende zwischen einem Versprechen sexueller Freiheit und dem fortwährenden Skandalisierungspotential abweichender Sexualitäten konstruieren, positionieren, als Subjekte konstituieren und um eine anerkannte Identität ringen. Die Studie leistet einen empirisch fundierten Beitrag über Prozesse der (Selbst-)Normalisierung und geht damit über bisherige überwiegend theoretisch argumentierende Analysen hinaus.

Autoren-Informationen:

Elisabeth Wagner (Dr. phil.) ist Soziologin und lebt in Frankfurt am Main. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der soziologischen Sexualwissenschaften und der Wissenssoziologie.

Schlagworte:

Gender Studies; Geschlechterforschung; Gesellschaft / Familie, Frau, Sexualität; Masochismus / Sadomasochismus; Sadomasochismus - Sadismus; Sex; Sexualität; Soziologie; Soziologie / Familie, Jugend, Alter