Kirsten Stang, Ulrich Sachsse

Trauma und Justiz

Juristische Grundlagen für Psychotherapeuten - psychotherapeutische Grundlagen für Juristen

Cover Trauma und Justiz

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Verlag: Schattauer

238 Seiten, Gebunden, 172x246x22 mm

Erschienen im Februar 2014

ISBN-13: 978-3-7945-2858-5, Bestell-Nr.: 105994

Klappentext (Schattauer):

Anzeigen! - Anzeigen? Traumatisierungen und der Umgang der Justiz mit den Opfern rücken zunehmend in den gesellschaftlichen und politischen Fokus. Die intensive Aufarbeitung des Missbrauchs von Schutzbefohlenen durch Kirchen, pädagogische und therapeutische Einrichtungen ist hierfür ein eindrückliches Beispiel. Alle Psychotherapeutinnen und -therapeuten, die Opfer von Gewalttaten behandeln, werden mit den juristischen Implikationen und Konsequenzen dieser Tatbestände konfrontiert. Umgekehrt sind psychotherapeutische Aspekte im Verfahren für alle Juristinnen und Juristen bedeutsam. Dieses Referenzwerk stattet Psychotherapeuten mit juristischem Grundwissen aus, sodass sie ihren Patienten fundierte Empfehlungen geben können, ob eine Anzeige im individuellen Fall sinnvoll ist oder sich eher retraumatisierend auswirkt. Weiterhin geht es um Aspekte wie Gutachten, Zeugenaussagen von Therapeuten, Akteneinsicht und Kooperation. Für den Fall einer Anzeige vermitteln die Oberstaatsanwältin Kirsten Stang und der Psychotherapeut Ulrich Sachsse wichtige Hilfestellungen für die weitere psychotherapeutische Behandlung während des Strafverfahrens und danach. Die 2. Auflage berücksichtigt die zahlreichen aktuellen gesetzlichen Änderungen, insbesondere das Zweite Opferrechtsreformgesetz und das Gesetz zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs (StORMG). Ein notwendiges Buch sowohl für Psychotherapeuten als auch für Juristen - und ein wichtiger gesellschaftspolitischer Diskussionsbeitrag. KEYWORDS: Traumatisierung, Vergewaltigung, Missbrauch, Strafverfahren, Gerichtsverhandlung, Opferschutz, Psychotherapie, Traumatherapie, Ermittlungsverfahren, Zeugenaussage

Autoren-Informationen:

Kirsten Stang, Oberstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Bis 2000 Leitung des Dezernats "Sexuelle Gewalt". 2001-2005 Vorsitzende der Stiftung Opferhilfe für die Region Braunschweig. Seit 2003 stellvertretende Vorsitzende des Niedersächsischen Richterbundes, Mitglied der Staatsanwaltskommission des Deutschen Richterbundes und Richterin am Niedersächsischen Disziplinargericht. 2006-2007 stellvertretende Leiterin der Jugendanstalt Hameln. Danach Abteilungsleiterin bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit dem Schwerpunkt Kapitaldelikte. Ulrich Sachsse, Prof. Dr. med.; Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse, Psychotraumatologie (DeGPT); Asklepios Fachklinikum Göttingen; 2004 Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung, Zürich; 2006 Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen.

Schlagworte:

Bundesrepublik Deutschland; Deutschland; Forensisch; Forensisch / Medizin; Forensisch / Psychologie; Gericht (juristisch) / Forensik; Gerichtsmedizin; Kriminologie; Psychiater ( Psychiatrie ); Psychiatrie - Psychiater; Psychologie / Gericht, Kriminalität, Strafvollzug; Psychologie / Recht; Psychotherapeut ( Psychotherapie ); Psychotherapie - Psychotherapeut; Rechtsmedizin; Rechtspsychologie; Therapie / Psychotherapie

Inhaltsverzeichnis

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AUS DEM INHALT - Die Stationen des Strafverfahrens - Juristische Subsumtionen - Verjährung - Das Ermittlungsverfahren - Gutachten - Die Rechte des Beschuldigten und seines Verteidigers - Die Rechte und Pflichten des Opfers - Die Therapeutin als Zeugin - Die Patientenakte - Die Gerichtsverhandlung - Strafvollzug und Sicherheitsverwahrung - Einlegen von Rechtsmitteln - Das Opferentschädigungsgesetz - Das Gewaltschutzgesetz - Traumazentrierte Psychotherapie versus juristische Verfahren