Marianne Leuzinger-Bohleber, Stephan Hau, Heinrich Deserno (Hg.)

Depression - Pluralismus in Praxis und Forschung

Cover Depression - Pluralismus in Praxis und Forschung

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Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht

353 Seiten, Broschur, 126x206x27 mm

Erschienen im April 2005

ISBN-13: 978-3-5254-5164-9, Bestell-Nr.: 104183

Klappentext (Vandenhoeck & Ruprecht):

Nach Prognosen der Weltgesundheitsorganisation entwickelt sich die Depression weltweit zur Volkskrankheit. Lange Zeit galten Depressionen als leicht zu behandeln. Diese Auffassung hat sich angesichts neuer Studien radikal verändert: Über die Hälfte der Patientinnen und Patienten erleiden nach Therapie einen Rückfall und 20 bis 30 Prozent chronifizieren ihr Leiden. Daher ist eine gemeinsame Anstrengung von Praktikern verschiedenster Professionen und von Forschern unterschiedlichster Disziplinen geboten. Dieser Band illustriert, dass sich der Blick über den Zaun der eigenen Disziplin gleichzeitig als verunsichernd und herausfordernd, aber auch als motivierend und förderlich erweist.

Autoren-Informationen:

Dr. phil. Marianne Leuzinger-Bohleber ist Professorin für Psychoanalytische Psychologie an der Universität Gesamthochschule Kassel und Direktorin der Abteilung Grundlagenforschung am Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt/Main. Priv.-Doz. Dr. phil. Stephan Hau, Diplompsychologe, Psychoanalytiker, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Grundlagenabteilung (empirische Schlaf- und Traumforschung) am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt/Main. Dr. med. Heinrich Deserno, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt/Main.

Schlagworte:

Depression (psychologisch); Pluralismus; Psychische Erkrankung / Depression; Vielfalt (politisch)

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort der Herausgeber Einführung Marianne Leuzinger-Bohleber: Depression - Pluralismus in Praxis und Forschung. Eine Einführung Psychoanalytische Modelle und Therapieansätze Jo-Anne Carlyle: Psychoanalytische Behandlungen depressiver Patienten Heinrich Deserno: Übertragungskonstellationen in der Behandlung von Depressionen und ein beispielhafter Verlauf Melitta Fischer-Kern, Peter Schuster und Marianne Springer-Kremser: Caring for Depressed Patients. Spezifizierte therapeutische Settings für depressive Patienten Kognitiv-behaviorale Modelle und Therapieansätze Martin Hautzinger: Kognitive Verhaltenstherapie bei affektiven Störungen Anne Katrin Risch und Ulrich Stangier: Modifikationen in der Kognitiven Verhaltenstherapie - Rückfallprophylaxe bei unipolaren depressiven Episoden Psychopharmakologische Behandlung Gerd Laux: Psychopharmakologische Behandlung nicht respondierender depressiver Patienten Genetik und Depression Marcella Rietschel: Genetik affektiver Störungen Hans H. Stassen, Jules Angst und Christian Scharfetter: Genetik affektiver Störungen - der quantitative Ansatz Syndrom-orientierter Modelle Vergleichende Psychotherapieforschung und laufende Studien Heinz Böker: Vergleichende Psychotherapieforschung bei Depressionen Stephan Hau: Auf dem Weg zu einer interdisziplinären Depressionsforschung - die Züricher, Londoner und Frankfurter Depressionsprojekte Sozialpsychologische Aspekte Rolf Haubl: Sozialpsychologie der Depression Europäische Perspektiven Vorbemerkung Nicolas Tzavaras: Der Umgang mit der Depression in Griechenland Jacek Bomba: Prävalenz von Depressionen und Zugang zur Behandlung in Polen Katarzyna Schier: Behandlung von depressiven Patienten mit psychoanalytischer Therapie in Polen Gherardo Amadei: Zur Behandlung depressiver Störungen in Italien Sigmund Soback: Die Versorgungssituation von depressiven Erkrankungen in Schweden