Lydia Hantke, Hans-Joachim Görges

Handbuch Traumakompetenz

Basiswissen für Therapie, Beratung und Pädagogik

Cover Handbuch Traumakompetenz

EUR 49,00

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Verlag: Junfermann Verlag

512 Seiten, Broschur, 177x245x33 mm

Erschienen im Mai 2012

ISBN-13: 978-3-8738-7868-6, Bestell-Nr.: 104132

Klappentext (Junfermann Verlag):

Dies ist ein Buch für die Praxis der Arbeit mit traumatisierten Menschen. Es ist ein Buch für all jene, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dabei helfen wollen, sich in der Vielfalt der Alltagsanforderungen zurechtzufinden und stabil zu werden für einen Umgang mit den erlittenen Verletzungen. Ein Buch für Menschen, die neugierig sind auf die Stärken, die im Überleben entstehen und die unterschiedlichsten Arten von Kraft, die sich in den ganz eigenen Formen von Weiterleben zeigen. Im theoretischen Teil des Buches werden Erkenntnisse aus Traumatheorie, Entwicklungspsychologie und Neurowissenschaften leicht verständlich zusammengefasst. Im umfangreichen Übungsteil geht es um die Orientierung im Hier und Jetzt, die Einordnung des Erlebten und die Ausweitung des Ressourcenbereichs. Dazu dienen u.a. Ressourcenbarometer, Zeitlinie und Innere-Kind-Arbeit. Jede Übung ist nach einem übersichtlichen und durchgängigen Schema strukturiert. "Ein wahres Juwel unter den Veröffentlichungen zur Behandlung von Traumata!" - Rudolf Sanders

Autoren-Informationen:

Lydia Hantke, Dipl.-Psych., systemische und Hypnotherapeutin, Traumatherapeutin, Supervisorin. 2002 Gründung von institut berlin. Entwicklung der Curricula Traumazentrierte Fachberatung/Traumapädagogik und Strukturierte Traumaintegration stib.

Schlagworte:

Trauma (psychologisch)

Inhaltsverzeichnis

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Teil I: Theoretische Grundlagen Theorien, Wahrheiten und Aussagen Wovon wir ausgehen Vom Herzschlag bis zum Sinn der Welt - unser Gehirn entwickelt sich so, wie wir es nutzen Die Funktionen der verschiedenen Teile des Gehirns Der Mensch ist nicht alleine - Selbstregulierung und Empathieentwicklung Die Grundlagen: Rhythmen, Schwingungen und Spannung So oder so - Möglichkeiten in der Entwicklung Zeit- und Raumwahrnehmung Was ist ein Trauma? Begriffsklärung Unterschiedliche Reaktionen So sichern wir das Überleben Die Spannungskurve Folgen für die Zeitwahrnehmung und Erinnerung Was im Körper passiert Dissoziation Symptome oder Überlebensstrategien? Auf der Suche nach Sinn - Was macht der Denker? Konsequenzen für die Praxis Konsequenzen für die Praxis 1: Stabilität erarbeiten Konsequenzen für die Praxis 2: Die Notfallreaktion erklären und eine Zeitlinie erarbeiten Konsequenzen für die Praxis 3: Neue Strukturen anbieten Konsequenzen für die Praxis 4: Trauma und System Grundsätze im Kontakt mit traumatisierten Menschen Konsequenzen für die Praxis 5: Selbstfürsorge Teil II: Übungen Allgemeines zu den Übungen Unser Vorhaben Unterteilung der Kapitel Allgemeine Hinweise zur Arbeit mit den Übungen Im Hier und Jetzt orientieren - das Häschen beruhigen Reorientierung / Dissoziationsstopps Die 5-4-3-2-1-Übung Die Modelle erklären - den Denker beruhigen Notfallreaktion, Spannungskurve und Zeitlinie - die Normalisierungsintervention Wo bin ich? - Übungen für die Wahrnehmung von Unterschieden in Zeit und Raum Ressourcenbarometer Duale Wahrnehmung, Original und Fälschung Erarbeiten der Zeitlinie Den Ressourcenbereich erweitern Tresore und andere Zwischenlager Wohlfühlort / Sicherer Ort Wohlfühlzustand Vorbilder und innere Helfer Eine Tarnkappe voll Kraft - Schutzmantel oder Schutzhülle Ressourcenorientierte Fragen Notfall-/Ressourcenkoffer Schreiben Im Abstand betrachten und Verantwortung übernehmen Bildschirm mit Storyboard Das Symptom betrachten - Externalisierungen Teilearbeit Arbeit mit dem inneren Kind Die anderen einbeziehen Problem-/Lösungs-Portrait Ressourcenfamilie Bonbonaufstellung zur Überprüfung von Entscheidungen