Margret Dörr, Rolf Göppel

Bildung der Gefühle

Innovation? - Illusion? - Intrusion?

Cover Bildung der Gefühle

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Buchreihe: Psychoanalytische Pädagogik

Verlag: Psychosozial-Verlag

266 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

2. Aufl.

Erschienen im September 2003

ISBN-13: 978-3-8980-6286-2, Bestell-Nr.: 286

Die Psychoanalyse hat sich von jeher besonders intensiv mit der Herausbildung der Muster emotionalen Erlebens und deren Verwobenheit mit unbewussten Wünschen und Konflikten beschäftigt. In den von ihr inspirierten bildungstheoretischen Überlegungen spielte die Frage nach dem Umgang mit den Gefühlen bei sich selbst und bei anderen stets eine zentrale Rolle.
Gerade in jüngerer Zeit gibt es in verschiedenen pädagogischen Feldern einen deutlichen Trend, die Bearbeitung der gefühlsmäßigen Erlebnis- und Reaktionsweisen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gezielt zum Gegenstand erzieherischer und bildnerischer Bemühungen zu machen. In diesem Band werden die zentralen Begriffe »Innovation«, »Illusion« und »Intrusion«, die mit dem Trend »Bildung der Gefühle« aufs engste verbunden sind, unter die Lupe genommen.

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Rolf Göppel: »Die Kultur der Affekte ist das eigentlich schwerste Bildungsziel« (A. Mitscherlich) – Möglichkeiten, Probleme und Grenzen einer »Bildung der Gefühle«
Gunzelin Schmid Noerr: Moralische und unmoralische Gefühle
Gerd E. Schäfer: Die Bedeutung emotionaler und kognitiver Dimensionen bei frühkindlichen Bildungsprozessen
Margret Dörr: »Gefühlssymbole«? – Facetten des Symbolbegriffs im Kontext der Bildung der Gefühle
Klaus E. Grossmann: Die Bedeutung der ersten Lebensjahre für die Organisation der Gefühle
Andreas Schick und Manfred Cierpka: FAUSTLOS – Aufbau und Evaluation eines Curriculums zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen in der Grundschule
Bärbel Schön: Bildung der Gefühle durch Programme zur Gewaltprävention? Einige Anmerkungen
Heiner Hirblinger: Wenn die toten Eltern im Unterricht lebendig werden. – Warum das systematische Training »emotionaler Intelligenz« die situative Auseinandersetzung mit emotional bedeutsamen Konflikten im Unterricht nicht ersetzen kann
Karl Gebauer: Die Bedeutung des Emotionalen in Bildungsprozessen
Wilfried Datler: Erleben, Beschreiben und Verstehen: Vom Nachdenken über Gefühle im Dienst der Entfaltung von pädagogischer Professionalität