Paul Parin

Noch ein Leben

Eine Erzählung. Zwei Versuche

Cover Noch ein Leben

Reinlesen mit libreka!

EUR 9,90

Sofort lieferbar.
Lieferzeit (D): 2-3 Werktage

Buchreihe: Imago

Verlag: Psychosozial-Verlag

156 Seiten, Broschur, 120 x 165 mm

Erschienen im Januar 2003

ISBN-13: 978-3-8980-6183-4, Bestell-Nr.: 183

Die Erzählung »Noch ein Leben« ist die Geschichte eines italienischen Kommunisten, der im Untergrund gegen den faschistischen Staat kämpft. Als er mehr aus Versehen einen wichtigen Mann der gegnerischen Seite erschießt, schickt ihn seine Organisation in die Schweiz. Auch nach dem Krieg gilt er als »kompromittiert«, eine Rückkehr in die Heimat, für die er gekämpft hat, wird ihm nicht ermöglicht, für seine Partei ist er »persona non grata«. Gezwungenermaßen beginnt er in der Schweiz »noch ein Leben«, verzichtet auf die aktive politische Betätigung und entdeckt die Literatur. Schreibend vergewissert er sich seiner Taten, um sie so dem Vergessen zu entreißen. In seiner Trauerarbeit erringt er neue Authentizität und nimmt Abschied von Idealen, die sich als Utopien erwiesen haben.
»›Noch ein Leben‹ ist ein sehr leises, ein eminent politisches und ein sehr persönliches Buch gegen das Vergessen.« (Mechthild Bansemer, Psyche)

Texte von Roland Kaufhold über Paul Parin finden Sie bei Pharmacon.net.

Rezensionen

[ einblenden ]

psychosozial 49/50 1992

Rezension von Roland Kaufhold

»Parin gehört – neben Autoren wie Cremerius, Dahmer, Richter, Ekstein oder Mannoni – zu den wenigen Analytikern, die immer wieder auf die kultur- und gesellschaftskritische Dimension des Freudschen Werkes insistieren und die von schnöder Geschäftstüchtigkeit beschädigte Analyse kritisieren. Eindeutig ist sein Resümee in diesem anregenden Buch…« [mehr]