Roland Reichenbach

Grenzen der interpersonalen Verständigung

Eine Kommunikationskritik

Cover Grenzen der interpersonalen Verständigung

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Buchreihe: Diskurse der Psychologie

Verlag: Psychosozial-Verlag

190 Seiten, Gebunden, 125 x 205 mm

Erschienen im Juli 2020

ISBN-13: 978-3-8379-2980-5, Bestell-Nr.: 2980

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837929805
Für demokratische Gesellschaften ist es entscheidend, dass Menschen in und mit Dissens leben können. Diese Fähigkeit ist weniger von kognitiver als vielmehr von affektiv-emotionaler Art.

Ausgehend von der Unfreiwilligkeit der meisten Kommunikationsbeziehungen erläutert Roland Reichenbach in sieben essayistischen Kapiteln verschiedene Ursachen von Verständigungsproblemen – etwa soziale Asymmetrie, wechselseitige Hilflosigkeitserfahrungen oder unterschiedliche psychologische Voraussetzungen der KommunikationspartnerInnen –, Kulturen des Dissenses sowie die teilweise sehr ungünstigen Bedingungen, unter denen Einigungsprozeduren realisiert werden müssen. Abschließend fokussiert er auf produktive Mächte der Verständigung und des Verstehens.

Inhaltsverzeichnis

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Vorbemerkungen

Einleitend: Das Verbindende und das Trennende

1 Mitmachen müssen – mitreden können

2 Die Betonung der Unterschiede

3 Wechselseitige Hilflosigkeit

4 Dissenskulturen

5 Stufen des interpersonalen Verstehens und Verhandelns

6 Einigungsprozeduren

7 Produktive Macht

Nachweise

Literatur

Rezensionen

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Socialnet.de, 18. September 2020

Rezension von Antje Flade

»Dissenz und Meinungsvielfalt sind für demokratische Lebensformen typisch. Weil eine symmetrische Kommunikation zwar das Ideal, aber nicht die Regel ist, da die miteinander kommunizierenden Personen unterschiedlich kompetent und unterschiedlich mächtig sind, ergeben sich vielerlei  Probleme und Konflikte. Das Buch ist nicht nur für Mediatoren, sondern auch für all diejenigen von Interesse, die sich für Politik und die Problematik des Zusammenlebens von Menschen, deren Ansichten und Fähigkeiten sich unterscheiden, eingehender befassen möchten…«