Siegfried Zepf

Psychoanalyse

Aufsätze zu epistemologischen und sozialpsychologischen Fragen sowie zu den theoretischen und psychosomatischen Konzepten, Band 3

Cover Psychoanalyse

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

481 Seiten, Gebunden, 148 x 210 mm

Erschienen im Mai 2013

ISBN-13: 978-3-8379-2269-1, Bestell-Nr.: 2269

Die hier versammelten Aufsätze ergänzen die beiden bereits erschienenen Bände mit demselben Titel. Sie gliedern sich in Arbeiten zu epistemologischen, sozialpsychologischen, theoretischen und therapeutischen Fragen der Psychoanalyse und stellen einen Versuch dar, psychoanalytische Konzepte wieder zu vereinheitlichen und die Erinnerung an die Psychoanalyse als eine kritische Sozialwissenschaft aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus plädieren sie für die Psychoanalyse als eigenständige Wissenschaft vom Seelischen und wenden sich entschieden gegen die postmoderne Beliebigkeit des »anything goes« sowie gegen die Auffassung, dass eine Wissenschaft, die zögert, ihre Gründer zu vergessen, verloren ist (Whitehead). Getragen von Freuds Ernsthaftigkeit, Wahrheitsliebe sowie kritischer und selbstkritischer Einstellung, stehen die Texte für eine differenzierte Auseinandersetzung mit seinen Denkfiguren, die insbesondere die Systematik durchsichtig werden lassen, in der Freuds theoretische, technische und therapeutische Konzepte stehen.

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Einführung

Epistemologische Arbeiten

28 Die soziale Funktion des psychoanalytischen Theoriepluralismus

29 Die »Gesundheit zum Tode« – Psychoanalyse jenseits der Lust

30 Der geheime Gegenstand der wissenschaftslogischen Explikation sozialwissenschaftlicher Forschungspraxis

31 Die Struktur der Diagnostik in der Humanmedizin und der psychoanalytischen Psychotherapie

Sozialpsychologische Arbeiten

32 Nine eleven – Welche Bedeutung hat dieses Datum für uns?

33 Grenzenlose Erfüllung durch Unerfüllbarkeit – Die Geliebte und der Mann ihrer Wahl

34 Die zwiespältige Funktion der christlichen Religion: Affirmativer Trost und kategorischer Imperativ

35 »Wo sind wir, wenn wir Musik hören?«

Arbeiten zu den theoretischen Konzepten der Psychoanalyse

36 Kritische Anmerkungen zum Narzissmus-Konzept von Otto Kernberg

37 Der Freudsche Triebbegriff – Was kann bleiben?

38 Realität und Phantasie – Zum Trauma-Begriff Sigmund Freuds

39 Ich-Funktionen und Interaktionsformen

40 Abwehr, Verdrängung und Ersatzbildung – Die Beziehung der Konzepte Freuds neu organisiert

41 Zur Anwendung des Begriffs der »Verleugnung« in der Psychoanalyse

42 Was sind Emotionen?

43 Affekt und mimisches Verhalten

Arbeiten zu den psychosomatischen Konzepten der Psychoanalyse

44 Die Diagnose psychosomatischer Erkrankungen als Problem des ärztlichen Erkennens

45 Das Modell der nicht-trivialen Maschine oder die semiotische Alternative

46 »Pensée opératoire« – Das theoretische Konzept der französischen psychosomatische Schule

47 Die Struktur subjektiver Krankheitstheorien psychoneuotischer und psychosomatischer Patienten

48 Einige Notizen zu Freuds Konversionskonzept

49 Psychotherapie bei Patienten mit Colitis ulcerosa – Ein Vergleich

50 Epistemologische und psychoanalytische Anmerkungen zur psychosomatischen Symptombildung