Malcolm Bowie

Eine psychoanalytische Theorie der Zukunft und die Zukunft der psychoanalytischen Theorie

Cover Eine psychoanalytische Theorie der Zukunft und die Zukunft der psychoanalytischen Theorie

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

178 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Juli 2007

ISBN-13: 978-3-8980-6359-3, Bestell-Nr.: 359

Aus dem Englischen von Klaus Laermann
Mit einem aktuellen Vorwort zur deutschen Ausgabe

Malcolm Bowie untersucht den Begriff der Zeitlichkeit des Menschen in der Psychoanalyse. Er kommt dabei zu dem Schluss, dass – insbesondere in Freuds eigenen Ausführungen – die Bedeutung des Zukünftigen in unangebrachter Weise zu kurz kommt und greift deshalb auf das Spätwerk Jaques Lacans zurück, der mit seinem Modell der Zukünftigkeit Freuds Überlegungen wesentlich komplexer gestaltet und vervollständigt hat.
Er stellt einige fundamentale Annahmen Freuds über die Zeitlichkeit von Diskursen infrage und lenkt die Aufmerksamkeit auf eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die eine »zukunftsbewusste« Psychoanalyse Kritikern und Theoretikern anderer Überzeugungen bieten könnte. Bowie fordert psychoanalytische Theoretiker auf, sich gegenüber Kunst zu öffnen, indem er seine Beispiele aus einer großen Vielfalt von künstlerischen Disziplinen entlehnt. Musiker wie Mozart, Mahler, Schönberg und Faure, Künstler wie Michelangelo, Leonardo, Tiepolo und Matisse und Schriftsteller wie Goethe, Proust und Svevo werden aufschlussreich zu Freuds Schriften in Beziehung gesetzt.

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Vorwort zur deutschen Ausgabe

Kapitel 1
Eine psychoanalytische Theorie der Zukunft und die Zukunft der psychoanalytischen Theorie

Kapitel 2
Freud und die Kunst – oder:
Was tut Michelangelos Moses wohl als nächstes?

Kapitel 3
Der Vergleich zwischen den Künsten in psychoanalytischer Sicht

Kapitel 4
Freud und das europäische Unbewußte

Kapitel 5
Lacan nach dem Fall
Ein Interview mit Malcolm Bowie

Rezensionen

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AOL Bücherbrief 55-2007

Rezension von Wilfried Wulfers

»Bowie fordert psychoanalytische Theoretiker auf, sich gegenüber Kunst zu öffnen, indem er seine Beispiele aus einer großen Vielfalt von künstlerischen Disziplinen entlehnt. Musiker wie Mozart, Mahler, Schönberg und Faure, Künstler wie Michelangelo, Leonardo, Tiepolo und Matisse und Schriftsteller wie Goethe, Proust und Svevo werden aufschlussreich zu Freuds Schriften in Beziehung gesetzt…« [mehr]