Axel Thomas

Zwischen Belebung und Trauma (PDF-E-Book)

Das Fremdgehen - eine explosive Tat-Sache für das Paar und die Paartherapie

Cover Zwischen Belebung und Trauma (PDF-E-Book)

EUR 5,99

Sofort-Download

Dies ist ein PDF-E-Book. Sie erhalten kein gedrucktes Buch, sondern einen Link, unter dem Sie den Titel als E-Book herunterladen können. Unsere E-Books sind mit einem personalisierten Wasserzeichen versehen, jedoch frei von weiteren technischen Schutzmaßnahmen (»DRM«). Erfahren Sie hier mehr zu den Datei-Formaten und kompatibler Soft- und Hardware.

28 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im Dezember 2020

Bestell-Nr.: 29172

DOI: https://doi.org/10.30820/1616-8836-2020-2-55
Das Fremdgehen soll als Selbstverletzungs-Symptom von Paarbeziehungen in der Krise phänomenologisch beschrieben werden. Wir erleben in der Paartherapie eine Paarbeziehung, die sich aus einem vielversprechenden Anfang zu einer unerträglichen Beziehungsform entwickelt hat, da erbarmungslos an überfordernden Entwürfen festgehalten wird. Das Fremdgehen lässt die Folgen dieser Deformation als ein Trauma zutage treten. In der Paartherapie wird diese verletzende Form in einer Neu-Inszenierung zu bewältigen versucht, in dem sich die Beziehungsform auf die TherapeutInnen ausweitet und überträgt. Diese Neu-Inszenierung wird als ein Handlungsdialog verstanden. Durch sehr konkrete Erweiterungsund Begrenzungsbemühungen kann der Raum für eine supportive Bewältigung der Traumatisierung eröffnet werden.

Abstract:
Cheating is phenomenologically described as a self-harm symptom of couple relationships in the crisis. We experience a couple relationship in couple therapy that has developed from a promising start to an unbearable relationship form, because relentlessly adhering to overwhelming designs. Cheating lets the consequences of this deformation emerge as trauma. In couples therapy, this hurtful form is attempted to be coped with in a new production, in which the form of relationship expands and transfers to the therapist. This new produktion is understood as a act dialogue. Through very concrete expansion and limitation efforts, the space for a supportive coping with the traumatization can be opened.