Sigrid Scheifele

K/Ein schöner Film? Liebe im Kontext gesellschaftlicher Gewalt (PDF-E-Book)

Zu Félicité von Alain Gomis

Cover K/Ein schöner Film? Liebe im Kontext gesellschaftlicher Gewalt (PDF-E-Book)

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19 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im Juni 2020

Bestell-Nr.: 22470

DOI: https://doi.org/10.30820/0941-5378-2020-1-79
Mit seinem Spielfilm taucht der in Frankreich aufgewachsene Regisseur Alain Gomis, dessen familiäre Wurzeln in den Senegal reichen, in das Leben der riesigen Stadt Kinshasa ein. Im Mittelpunkt der Filmerzählung steht die alleinerziehende Mutter, die als Sängerin in einer Bar arbeitet. Ein Schicksalsschlag stellt ihr Leben auf den Kopf. Die Behandlung ihres durch einen Unfall schwer verletzten halbwüchsigen Sohns ist kaum erschwinglich. Liebe, Begehren, Leidenschaft, Berechnung, Poesie und Zärtlichkeit werden bei ihrer Suche nach einer Lösung in Szenen dargestellt, die die Zuschauer ergreifen. Die Musik begleitet die Betrachter und umspannt ein Gemisch von traditioneller und urbaner kongolesischer Musik bis zu zeitgenössischer europäischer Orchestermusik, aufgeführt vom »Kinshasa Symphony Orchestra«. Der Film lädt ein die Beziehungen von Frauen und Männern, die Beziehungen in der Nachbarschaft und die zwischen Armen und Reichen, Kranken und Gesunden in dem Völkergemisch des großen Landes im südlichen Afrika zu erkunden.

Abstract:
In his movie Alain Gomis is dipping in the life in the big city of Kinshasa. The filmmaker has grown up in France and has familiary roots in Senegal. The story is centered around the mother who is bringing up alone her son. She is working as a singer in a small bar. A stroke of fate is turning her life upside down. The treatment of her son who has been seriously injured by an accident affords too much. Love, desire, passion, selfinterest, tenderness are presented in scenes which touches the audience deeply. The music involves the viewer and gives a medley of traditional an urban congolese music and includes as well contemporary classical european music, given by the »Kinshasa Symphony Orchestra«. The film invites to explore the relationship between women and men, the relationships within the neighbourhood and those between poor and rich people and between sick and sane people in the contemporary medley of ethnic and language groups in the big country in southern africa.