Leopoldo Bleger

Was ist (denn eigentlich) das Material der Stunde? (PDF-E-Book)

Cover Was ist (denn eigentlich) das Material der Stunde? (PDF-E-Book)

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27 Seiten, PDF-E-Book

Erschienen im März 2021

Bestell-Nr.: 40520

DOI: https://doi.org/10.30820/0075-2363-2021-1-17
Noch immer ist es der Fall, dass das Wort als wesentliches Material der Stunde angesehen wird, wie auch die zahllosen Mitteilungen oder subverbalen Kommunikationen. Dieser Text nimmt jedoch einen anderen Aspekt in den Fokus, der bislang wenig theoretische Analyse erfahren hat: Die Aktion und die Tat in der Stunde. Ausgehend von gewissen Bemerkungen Freuds, insbesondere in Bezug auf das Traummodell, soll hier gezeigt werden, wie der Analytiker von den nicht bewussten Phantasmen ergriffen wird, die der Patient bei der psychoanalytischen Behandlung ins Spiel bringt. Allgemeiner ausgedrückt, soll im Text die Dimension des Übertragungshandelns im Mittelpunkt stehen, sowie die Folgen einer solchen Berücksichtigung: Ein Übertragungsagieren, das vom Konzept des acting out und auch von dem neueren Konzept enactment unterschieden werden muss. Das Material der Stunde befindet sich nicht notwendigerweise (oder nur) dort, wo man glaubt. Der Autor gewinnt seine erhellenden Einsichten aus den drei Perspektiven der klinischen Anschauung, der kritischen Literaturdiskussion und vor allem der metapsychologischen Perspektive.

Abstract:
It is still the case that the word is considered the essential material of the sessions, as are the countless messages or subverbal communications. This text, however, focuses on another aspect that has received little theoretical analysis so far: the action and the act in the session. Starting from certain remarks by Freud, particularly with regard to the dream model, the aim here is to show how the analyst is affected by the unconscious phantasms that the patient brings into play during psychoanalytic treatment. In more general terms, the text will focus on the dimension of action in the transference and the consequences of the consideration that a transference action must be distinguished from the concept of acting out and also the more recent concept of enactment. The material of the session is not necessarily (or only) found where one believes. The author gains his enlightening insights from the three perspectives of clinical view, critical literature discussion and above all the metapsychological perspective.