Anna Sieben, Julia Scholz

(Queer-)Feministische Psychologien

Eine Einführung

Cover (Queer-)Feministische Psychologien

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EUR 16,90

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Buchreihe: Diskurse der Psychologie

Verlag: Psychosozial-Verlag

181 Seiten, Broschur, 125 x 205 mm

ISBN-13: 978-3-8379-2208-0, Bestell-Nr.: 2208

Queer-feministische Psychologien sind den politischen Anliegen des Feminismus und des Queer-Aktivismus verpflichtet: der Überwindung von Ungleichheit und Unterdrückung, die an das Geschlecht und/oder die Sexualität einer Person geknüpft sind. In diesem Forschungsgebiet werden einerseits psychologische Theorien genutzt, um Macht, Normativität, Sexualität und Geschlechtlichkeit zu untersuchen. Andererseits werden psychologische Ansätze (selbst-)kritisch auf ihren anti-emanzipatorischen Gehalt hin überprüft.

In diesem Buch werden fünf unterschiedliche, vor allem angloamerikanische Forschungsansätze der queer-feministischen Psychologien vorgestellt, systematisiert und dem deutschsprachigen Lesepublikum zugänglich gemacht. Für alle, die sowohl an Feminismus und queeren Politiken als auch an Psychologie interessiert sind, stellt es eine einmalige Einführung in das Feld dar.


Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Vorwort

Teil I
Begrifflicher, wissenschaftstheoretischer und institutioneller Rahmen

1 Einleitende Begriffsbestimmungen

2 Wissenschaftstheoretische Grundlagen

3 Institutionalisierung queer-feministischer Psychologien

Teil II
Forschungsrichtungen

4 Psychology of Women

5 Feministische Forschung zu Geschlechterunterschieden und -gemeinsamkeiten

6 Sozialpsychologische Kognitionsforschung und Geschlechterkonstruktionismus

7 Diskursanalytische, sozialkonstruktionistische und dekonstruktivistische Ansätze

8 Queere Perspektiven in der Psychologie

Ausblick

Literatur

Rezensionen

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Zeitschrift für Sexualforschung Heft 2 27. Jahrgang Juni 2014

Rezension von Catharina Schneider

»Ob Psycholog_innen feministische oder queere Anliegen in ihrer Forschung verfolgen wollen oder nicht, die in dieser Einführung vorgestellten (vor allem sozialkonstruktionistischen und dekonstruktivistischen) Ansätze rufen zu einem verantwortungsvollen und selbstreflexiven Umgang mit allen Forschungsvorhaben auf, in dem sie den aktivkonstruierenden Charakter allen (auch psychologischen) Wissens vergegenwärtigen…« [mehr]

Freiburger literaturpsychologische Gespräche. Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse, Bd. 33, 2014

Rezension von Rolf Löchel

»Eine solide Einführung (…), die einen weithin konzisen Abriss vor allem der wissenschaftstheoretischen Grundlagen (queer-)feministischer Psychologien bietet und deren wichtigste Forschungsrichtungen auf zwar wenigen, dafür aber informationsgesättigten Seiten vorstellt…« [mehr]

Lambda Nachrichten Mai–Juni Nr. 149, 35. Jahrgang 2/2013

Rezension von Gudrun Hauer

»Trotz vieler Einwände der Rezensentin gegen queere Wissenschaftspraxis ist das Prinzip, wissenschaftliche Theorien ihrer – scheinbaren – gesellschaftlichen/politischen Neutralität zu entkleiden und nach deren politischen Funktionalisierung zu fragen, unbedingt zu unterstützen – gerade da heute Psychologie zur Aufrechterhaltung tradierter Geschlechterrollen missbraucht wird…« [mehr]

An.schläge WeiberDiwan. Die feministische Rezensionszeitschrift. Winter 2012/2013

Rezension von Susanne Schweiger

»Eine gelungene Einführung in (queer)feministische Psychologien und eine gute Basis für eine systematische Weiterführung dieser Thematik, die zweifelsohne noch ausständig ist…« [mehr]

www.frauenberatenfrauen.at

Rezension von Bettina Zehetner

»Der selbstkritische Blick der Autorinnen auf die eigene Disziplin macht das Buch lesenswert. Eine gut aufgebaute, sprachlich klare und differenzierte Einführung in feministische und queere Perspektiven in der Psychologie für an feministischer Forschung Interessierte…« [mehr]