Clifford Yorke

Die Aktualität der Triebtheorie

»The Force Behind the Mind«

Cover Die Aktualität der Triebtheorie

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

166 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Oktober 2002

ISBN-13: 978-3-8980-6029-5, Bestell-Nr.: 1029

Aus dem Englischen von Elisabeth Vorspohl

Yorke setzt sich in seinem streitbaren Buch kritisch mit dem zunehmenden Eklektizismus in der Psychoanalyse auseinander. Er plädiert für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Psychoanalyse und für eine Rückbesinnung auf die Wurzeln. Mit viel Engagement arbeitet er heraus, dass in den »modischen Debatten« die fundamentalen Prinzipien der Psychoanalyse niemals angemessen gelehrt oder doch zumindest vergessen, ignoriert oder entstellt worden sind. Dieser Band enthält nun die umfassendste verfügbare Darstellung der Triebtheorie und ihrer Implikationen für Theorien der Struktur und Funktionsweise der Psyche. Zu den wichtigsten Resultaten dieses Buches zählt dabei die Erkenntnis, dass die Triebtheorie in bemerkenswert hohem Maße mit den Erkenntnissen der modernen Neuropsychologie übereinstimmt.




Zu den zahlreichen Themen, die zur Sprache kommen, gehören die Sublimierung und die psychoanalytische Diagnose; Beobachtungen zu den Psychosen schließen sich an. Für all diese Bereiche, so Yorke, ist die — richtig verstandene — Triebtheorie unverzichtbar.

Zum Inhalt:
Gemeinsam mit einigen anderen Psychoanalytikern unterscheidet der Autor zwischen klinischen Theorien und einem Verständnis der psychischen Funktionsweisen. Klinische Theorien können mancherlei Gestalt annehmen, ihre Validität aber läßt sich nur mit Hilfe einer Theorie der mentalen Struktur überprüfen. Diese Hypothese wird ausführlich im ersten Kapitel entwickelt und anhand klinischer Vignetten illustriert. Der Autor wendet sich dann der Geschichte der Psychoanalyse zu und legt dar, warum und wie Konzepte entstanden und weiterentwickelt wurden. Wichtige Arbeiten von Ilse Grubrich-Simitis und Ulrike May werden in Verbindung mit den historischen Untersuchungen von Solms und Saling betrachtet. Einleitend zu einer gründlichen Betrachtung der Triebtheorie und ihrer Beziehung zu Ideen und Affekten werden Konzepte der Traumtheorie untersucht und illustriert. Zu den zahlreichen Themen, die zur Sprache kommen, gehören die Sublimierung und die psychoanalytische Diagnose; Beobachtungen zu den Psychosen schließen sich an. Für all diese Bereiche, so Yorke, ist die — richtig verstandene — Triebtheorie unverzichtbar.