Stiftung Männergesundheit (Hg.)

Junge Männer und ihre Gesundheit

Fünfter Deutscher Männergesundheitsbericht

Cover Junge Männer und ihre Gesundheit

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Buchreihe: Forschung Psychosozial

Verlag: Psychosozial-Verlag

246 Seiten, Broschur, 165 x 240 mm

Erschienen im November 2022

ISBN-13: 978-3-8379-3181-5, Bestell-Nr.: 3181

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837978957
Das Rollenbild und Selbstverständnis junger Männer befindet sich im Wandel: Der eine Teil hängt noch einem traditionellen Bild des starken, unverletzlichen Mannes an, der nicht über seine Gesundheit reflektieren kann und muss. Der andere Teil öffnet die Rolle auch für Emotionen, Empathie, soziale Verantwortung und Selbstkritik und lässt eine sensible Wahrnehmung von und Auseinandersetzung mit gesundheitlichen Problemen zu. Dieses Selbstverständnis ist gemeinsam mit genetischen Veranlagungen im hohen Maße für die psychische Gesundheit von jungen Männern verantwortlich.

Der fünfte Deutsche Männergesundheitsbericht stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 16–28 Jahre alten jungen Männern in Deutschland vor und liefert Informationen zu der Frage, wie es um die körperliche und psychische Gesundheit von jungen Männern im Vergleich zu der junger Frauen bestellt ist. In einem zweiten Schritt ordnen die Autor*innen die Ergebnisse der Studie aus interdisziplinärer Perspektive (Medizin, Psychologie, Soziologie etc.) ein und liefern so Wissenschaft, Politik und der interessierten Öffentlichkeit Anhaltspunkte für gezielte Unterstützung gesundheitsförderlichen Verhaltens.

Mit Beiträgen von Eva Baumann, Anne Bohlender, Heidrun Bründel, Jürgen Budde, Klaus Hurrelmann, Hendrik Jürges, Gerd Lehmkuhl, Ulrike Lehmkuhl, Gunter Neubauer, Monika Pupeter, Gudrun Quenzel, Ulrich Schneekloth, Reinhard Winter und Sabine Wolfer

Inhaltsverzeichnis

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Einführung

Die Jungen und ihre Gesundheit – eine Literaturübersicht
Heidrun Bründel

Erster Teil: Ergebnisse der Männergesundheitsstudie

1. Wie schätzen junge Männer ihre Lebenssituation ein?
Sabine Wolfert & Klaus Hurrelmann

2. Wie gesund fühlen sich junge Männer?
Sabine Wolfert

3. Wie gesund verhalten sich junge Männer?
Monika Pupeter & Klaus Hurrelmann

4. Welche gesundheitlichen Risiken gehen junge Männer ein?
Sabine Wolfert & Gudrun Quenzel

5. Wie gesund gestalten junge Männer ihre Freizeit?
Anne Bohlender

6. Welches Geschlechtsbild haben junge Männer?
Ulrich Schneekloth & Gudrun Quenzel

Zweiter Teil: Fachliche Einordnung der Ergebnisse

7. Männergesundheit und Medien
Eva Baumann

8. Körperkonstruktionen und sexuelle Grenzverletzungen
Jürgen Budde

9. Bildungsbezogene Ungleichheit und Gesundheit
Hendrik Jürges

10. Aggression und Gewalt im Verhalten junger Männer
Gerd & Ulrike Lehmkuhl

11. Gesundheitliche Aspekte des Freizeitverhaltens junger Männer im sozialen Kontext
Gunter Neubauer

12. Männermedien und Gesundheit
Reinhard Winter

Dritter Teil: Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Die wichtigsten Ergebnisse des fünften Männergesundheitsberichts
Klaus Hurrelmann

Rezensionen

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Heinrich Böll Stiftung, Gunda Werner Institut 28. November 2022

Rezension von Thomas Gesterkamp

»Die rigiden Rollenerwartungen an das angeblich ›starke Geschlecht‹ stellen ein erhebliches Risiko für das Wohlbefinden dar. Umso erstaunlicher, dass die gesundheitlichen Probleme von Männern erst seit relativ kurzer Zeit Gegenstand empirischer Forschung sind. Forciert durch die feministische Bewegung hatten sich Ansätze einer weiblichen Sicht auf die Medizin bereits vor der Jahrtausendwende etabliert, mit erheblicher Verzögerung folgte ein männliches Pendant. Im letzten Jahrzehnt aber hat sich auch hier eine gewisse Kontinuität eingestellt. Im Gießener Psychosozial-Verlag ist nun der bereits fünfte ›Deutsche Männergesundheitsbericht‹ erschienen. Herausgegeben hat das Buch erneut die regierungsunabhängige, durch Spenden finanzierte Stiftung Männergesundheit…«

ärzteblatt.de am 17. November 2022

»Männer leben weniger gesundheitsbewusst und deutlich risikoreicher als Frauen. Dieses Klischee treffe auf die jüngere Generation nicht mehr zu, sagte Kurt Miller von der Klinik für Urologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin heute bei einer Pressekonferenz zur Präsentation des 5. Männergesundheitsberichts im Auftrag der Stiftung Männergesundheit…«