Reimer Gronemeyer, Jonas Metzger, Verena Rothe, Oliver Schultz

Die fremde Seele ist ein dunkler Wald

Über den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund

Cover Die fremde Seele ist ein dunkler Wald

EUR 16,90

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Buchreihe: Forum Psychosozial

Verlag: Psychosozial-Verlag

149 Seiten, Broschur, 125 x 190 mm

Erschienen im Oktober 2017

ISBN-13: 978-3-8379-2738-2, Bestell-Nr.: 2738

17 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, viele von ihnen leben bereits seit Langem in der Bundesrepublik und werden hier älter. Angesichts des demografischen Wandels erweist sich der fragende Blick der vorliegenden Studie auf »Migration und Demenz« als Zukunftsthema, denn auch in Familien mit Migrationshintergrund gibt es Demenz. Dennoch ist bisher nur wenig darüber bekannt, wie die Betroffenen leben. Wie wird das Phänomen Demenz dort verstanden? Welche Rolle spielen traditionelle Orientierungen? Werden Dienstleistungen in Anspruch genommen? Gibt es besondere Notlagen?

Um diesen Fragen nachzugehen, haben die AutorInnen Gespräche mit Angehörigen von Betroffenen und ExpertInnen in Deutschland und in der Türkei geführt. Sie geben seltene Einblicke in die Erfahrungen und den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund. Dabei zeigt der vorliegende Band sowohl die besonderen Herausforderungen, vor welche die Demenz diese Familien stellt, als auch die Antworten, die diese darauf finden. Ausgehend von diesen Befunden liefern die AutorInnen Ideen und Anregungen, wie Kultursensibilität in Praxis und Theorie stärker verankert werden kann.

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Warum dieses Projekt?

Die Ausgangslage: State of the Art

Der Forschungsprozess

Ergebnisse des Projekts

Acht Fragen und acht Thesen zu Migration und Demenz:
1. Wie wird über Demenz gesprochen?
2. Wie wichtig ist die Familie?
3. Welche Bedeutung haben Dienstleistungen?
4. Welche Chance hat Prävention?
5. Welche Aufgaben übernehmen Frauen, welche Männer?
6. Welche Rolle spielt Religion für den Umgang mit Demenz?
7. Wie wird die persönliche Sorge durch institutionelle Versorgung verändert?
8. Wie wird Demenz verstanden?

Vier Vorschläge: Was wird gebraucht?

Bibliografie

Interviewausschnitte

Rezensionen

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www.socialnet.de vom 6. Dezember 2017

Rezension von Annemarie Jost

»17 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, viele von ihnen leben bereits seit Langem in der Bundesrepublik und werden hier älter. Die in diesem Buch publizierte Interview-Studie wirft einen fragenden Blick auf ›Migration und Demenz‹…« [mehr]

Health&Care Management, 8. Jahrgang, Ausgabe 12/2017

»So poetisch wie leichtfüßig kommt der Buchtitel ›Die fremde Seele ist ein dunkler Wald‹ daher – und beschäftigt sich zugleich mit der schwierigen Aufgabe, Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund adäquat zu versorgen. Ein Zukunftsthema, v.a. seit der letzten Flüchtlingswelle…« [mehr]