Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim und Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (Hg.)

Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 60: »Alter/n« | »Islam«

Nr. 60, 2018, Heft 2

Cover Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 60: »Alter/n« | »Islam«

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Zeitschrift: Psychoanalyse im Widerspruch (ISSN: 0941-5378)

Verlag: Psychosozial-Verlag

150 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Dezember 2018

Bestell-Nr.: 8241

Die »Psychoanalyse im Widerspruch« hat eine Denkfigur der Psychoanalyse zu ihrem Programm gemacht: die Kontroverse - denn seit 1900 ist kein Kernbegriff dieser unruhigen Disziplin widerspruchslos akzeptiert worden. Seit der Gründerzeit reizen ihre Aussagen in der Gesellschaft zum Widerspruch. Und für die Psychoanalyse als Theorie innerer und äußerer Konflikte ist das Widersprechen essentiell.

Zu den thematischen Schwerpunkten der Zeitschrift zählen die Geschichte der Psychoanalyse in Europa und auf anderen Kontinenten, gesellschaftspolitische und kulturtheoretische Probleme, Kunst und Film, klinische Fragestellungen sowie die Aktualität der Psychoanalyse im interdisziplinären Netzwerk. Zuvor unveröffentlichte Dokumente Sigmund Freuds und anderer historischer Figuren der Psychoanalyse tragen ebenso zum Profil der Zeitschrift bei wie Texte von Marie Langer, Mark Solms, Emilio Modena, Léon Wurmser, Micha Brumlik, Rolf Vogt, Paul Parin oder Antonino Ferro. Über die Beiträge zu den Schwerpunktthemen hinaus bietet die Zeitschrift Rezensionen und Veranstaltungshinweise.

Inhaltsverzeichnis

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Geleitwort

Zur Gründungsgeschichte der Zeitschrift

Editorial

Hauptbeiträge
Menschen mit Demenz verstehen
Psychoanalytische und gesellschaftliche Perspektiven
für eine Unterstützung von Menschen mit Demenz
Evelyn Heinemann

Wie leben wir mit dem Wissen, sterblich zu sein?
Martin Teising

Happy End? Michael Hanekes Altersfilme
Andreas Hamburger & Vivian Pramataroff-Hamburger

Sehen ist bereits Berühren
Kulturelle und religiöse Aspekte im arabisch-muslimischen
Kulturraum und deren Implikationen in der Begegnung
zwischen den Kulturen
Georges-Philippe Cabot

Un homme qui crie – Ein Mann der schreit
oder Angst, Ohnmacht und Scham
in den zeitgenössischen männlichen Lebensentwürfen im Tschad
Zum Film von Mahamat-Saleh Haroun
Sigrid Scheifele

Lou Andreas-Salomé – Rebellin oder Femme fatale?
Eine Interpretation des Films Lou Andreas-Salomé –
Wie ich dich liebe, Rätselleben unter Hinzuziehung
psychoanalytischer Konzepte
Christine Pop

Politischer Aufruf
Solidarität statt Heimat
kritnet, medico international, ISM & 16.885 Unterzeichner*innen

Rezensionen
Norbert Matejek & Thomas Müller (Hrsg.), (2017):
Negation in der Psychose
Maria Heiming

Hans-Peter Waldhoff (2017): Eros und Thanatos
als Triebkräfte des Denkens: Psychoanalytische
und erkenntnistheoretische Perspektiven
Julian Möhring

Veranstaltungen

Psychoanalyse und Film