Mathias Hirsch

Die Therapie als Beziehungsraum

Modifizierte psychoanalytische Traumatherapie

Cover Die Therapie als Beziehungsraum

EUR 24,90

Sofort lieferbar.
Lieferzeit (D): 2-3 Werktage

Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

217 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

1. Auflage 2022

Erschienen im November 2022

ISBN-13: 978-3-8379-3180-8, Bestell-Nr.: 3180

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837979008
Welche Bedeutung hat die therapeutische Beziehung in der psychoanalytischen Behandlung schwer traumatisierter Patient*innen? Mathias Hirsch versteht Therapie als Beziehungsraum, in dem Übertragungs-, Gegenübertragungs-, Identifikations- und Projektionsprozesse ablaufen. Er zeigt, wie in psychoanalytischen Einzel- und Gruppenpsychotherapien mit Metaphern und konstruierten Bildern gearbeitet wird, stellt Phasenabläufe und Krisensituationen dar und hebt die Wichtigkeit von Körpersprache, Humor und verschiedenen Formen der Liebe in der Therapie hervor. Eine besondere Bedeutung kommt hier der analytischen Gruppenpsychotherapie für die Entwicklung von Symbolisierung und Mentalisierung traumatisierter Patient*innen zu. Fachleute aus Psychoanalyse, Trauma- und Verhaltenstherapie können so ihr Wissen und ihre Fähigkeit für die Behandlung schwer traumatisierter Patient*innen erweitern und Übertragungs-Gegenübertragungsdynamiken besser verstehen.

Inhaltsverzeichnis

[ einblenden ]

Vorwort

Beziehung

Separated yet interrelated
Zur Funktion von Grenzen in professionellen und nicht-professionellen Beziehungen

Geheimnisvolle Kanäle der Ansteckung
Empathie, Identifikation, Übertragung, Resonanz
Ozeanisches Gefühl
Massenpsychologie: Aufgehen in der Masse
Musik und Körper
Übertragung – Gegenübertragung – projektive Identifikation
Implizites Beziehungswissen – Empathie – Intuition
Transgenerationale Transmission
Schlussbemerkung

Psychoanalytische Traumatherapie

Modifizierte psychoanalytische Therapie traumatisierter Patienten
»Sympathie«
Holding
Containing
Metaphorische Deutung
Psychodramatische Elemente
Körpergegenübertragung
Grenzen setzen
Benennung der Realität – der Supervisionsaspekt der Therapie
Schlussbemerkung

Psychoanalytische Therapie mit Opfern inzestuöser Gewalt
Idealisierende Übertragung
Negative Mutterübertragung
Durcharbeiten
Schuld, Scham und Trauer
Trennung
Schlussbemerkung

Negative therapeutische Reaktion als Beziehungskrise
Die Rückkehr zum »alten« Objekt
als Ausdruck der Abhängigkeit von ihm
Negative Übertragung und projektive Identifikation

Spezielle Aspekte

Die Bedeutung des Körpers in der psychoanalytischen Therapie
Die Kommunikationsfunktion des Körpers
Der beschädigte Körper in der therapeutischen Beziehung
Körperkontakt
Schlussbemerkung

Liebe in der Psychotherapie – unmöglich, erwünscht, gefährlich?
Spektrum der Liebe
Narzisstische Liebe
Sexueller Missbrauch in der Therapie

Humor, Ironie und Spott in der analytischen Psychotherapie
Humor in der Psychotherapie
Schlussbemerkung

Gruppenpsychotherapie

Traumatisierte Patienten in der Gruppenpsychotherapie
Indikation und Zusammensetzung der Gruppe
Die Gruppe als Container
Triangulierung
Multiple Identifikationsangebote
Übertragungsspaltung
Schlussbemerkung

Täter und Opfer sexueller Gewalt in einer therapeutischen Gruppe
Über umwandelnde Gegen- und Kreuzidentifikationen
Diskussion

Die Kombination psychoanalytisch orientierter Einzel- und Gruppenpsychotherapie
in der ambulanten Behandlung
Spaltungsübertragung
Multiple Übertragung
Zur Indikation
Omnipotente Objektmanipulation
Zwei Therapeuten
Warum nicht Gruppenpsychotherapie allein?
Nachteile der kombinierten Einzel- und Gruppenpsychotherapie
Schlussbemerkung

Literatur