Oliver Decker, Elmar Brähler (Hg.)

Autoritäre Dynamiken

Alte Ressentiments - neue Radikalität / Leipziger Autoritarismus Studie 2020

Cover Autoritäre Dynamiken

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Buchreihe: Forschung Psychosozial

Verlag: Psychosozial-Verlag

385 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im November 2020

ISBN-13: 978-3-8379-3000-9, Bestell-Nr.: 3000

DOI: https://doi.org/10.30820/9783837977714
Auf Grundlage der Ergebnisse einer 2020 durchgeführten repräsentativen Bevölkerungsumfrage zeigen die Autorinnen und Autoren, wie stark sich die Gesellschaft polarisiert und wie sehr sich die extreme Rechte inzwischen radikalisiert hat. Dass ihr dabei dennoch mittels Antisemitismus, Verschwörungsmythen und Antifeminismus der Anschluss an die gesellschaftliche Mitte gelingt, verdeutlicht, wie groß die Herausforderungen sind, vor denen wir alle stehen.

Seit 2002 berichtet die Studiengruppe um Oliver Decker und Elmar Brähler über die rechtsextreme Einstellung in Deutschland. In den Leipziger Autoritarismus Studien, einem der wichtigsten Barometer zur politischen Kultur, untersuchen die Forscherinnen und Forscher die Verbreitung antidemokratischer Ressentiments in der Mitte der Gesellschaft und thematisieren die damit verbundenen Gefahren für die Demokratie.

Mit Beiträgen von Elmar Brähler, Kazim Celik, Oliver Decker, Chana Dischereit, Barbara Handke, Ayline Heller, Nele Hellweg, Charlotte Höcker, Johannes Kiess, Juliane Lang, Lydia Lierke, Massimo Perinelli, Gert Pickel, Susanne Pickel, Katrin Reimer-Gordinskaya, Clara Schließler, Andre Schmidt, Julia Schuler und Alexander Yendell

Die Veröffentlichung der Leipziger Autoritarismus Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung.

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort der beteiligten Stiftungen

Vorwort der Herausgeber

1. Autoritäre Dynamiken: Alte Ressentiments – neue Radikalität
Oliver Decker & Elmar Brähler

Rechtsextreme Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft

2. Die Leipziger Autoritarismus Studie 2020: Methode, Ergebnisse und Langzeitverlauf
Oliver Decker, Johannes Kiess, Julia Schuler, Barbara Handke, Gert Pickel & Elmar Brähler

3. Zersetzungspotenziale einer demokratischen politischen Kultur: Verschwörungstheorien und erodierender gesellschaftlicher Zusammenhalt?
Gert Pickel, Susanne Pickel & Alexander Yendell

4. Beteiligung, Solidarität und Anerkennung in der Arbeitswelt: industrial citizenship zur Stärkung der Demokratie
Johannes Kiess & Andre Schmidt

5. Rechtsextremismus für die breite Gesellschaft? Der Wandel der AfD-Wählerschaft von 2014 bis 2020
Kazim Celik, Oliver Decker & Elmar Brähler

Autoritäre Dynamiken

6. Das autoritäre Syndrom: Dimensionen und Verbreitung der Demokratie-Feindlichkeit
Oliver Decker, Julia Schuler, Alexander Yendell, Clara Schließler & Elmar Brähler

7. Antisemitismus als antimodernes Ressentiment: Struktur und Verbreitung eines Weltbildes
Johannes Kiess, Oliver Decker, Ayline Heller & Elmar Brähler

8. Antifeminismus – das Geschlecht im Autoritarismus? Die Messung von Antifeminismus und Sexismus in Deutschland auf der Einstellungsebene
Charlotte Höcker, Gert Pickel & Oliver Decker

9. Aberglaube, Esoterik und Verschwörungsmentalität in Zeiten der Pandemie
Clara Schließler, Nele Hellweg & Oliver Decker

Zum Stand der Zivilgesellschaft

10. Kinder und Kindertagesstätten: Die Gestaltung demokratischer Alltagskultur in der »Vielfachkrise«
Katrin Reimer-Gordinskaya

11. Dreißig Jahre Mauerfall: Ein Perspektivwechsel mit dem Projekt »Erinnern stören«
Lydia Lierke & Massimo Perinelli

12. Zwischen Tradition und Moderne: Frauen in neuen rechten Gruppierungen
Juliane Lang

13. Antiziganismus im Ländle: Ein Bericht aus dem laufenden Prozess am Landgericht Ulm
Chana Dischereit

Übersicht aller bisher erschienenen Studien dieser Reihe
2002–2018

Autorinnen und Autoren

Rezensionen

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Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit, 1/2021

Rezension von Hajo Funke

»Wer die Verschiebungen im Rechtsextremismus und die Dynamik in der Ausdehnung der Corona-Verschwörungsbewegungen verstehen will, wird um diese eindrucksvolle Studie (380 Seiten) nicht herumkommen. Neben den Untersuchungen der Universität Bielefeld um Wilhelm Heitmeyer und nun Andreas Zick und Beate Küpper sind die seit 2002 erscheinenden Leipziger Studien die empirisch-analytische Basis zur Abschätzung der Gefahren für unsere rechtsstaatliche Demokratie…«

supervision 3.2021

»Viele demokratische Enttäuschungen können erst im Kontext der sich abzeichnenden Umwälzungen der Arbeitswelt, vor dem Hintergrund des Ausbleibens von Partizipations- und Beteiligungserfahrungen am Arbeitsplatz, verstanden werden. Insofern können die Sphären von Wirtschaft und Dienstleistung – und nicht nur der öffentliche und politische Raum – als zentrale Ausgangspunkte von Demokratisierungsbemühungen angesehen werden. Die Leipziger Autoritarismus-Studien sind zu einem wichtigen Barometer der politischen Kultur in Deutschland geworden…«

Psychotherapie-Wissenschaft 1/2021

Rezension von Peter Schulthess

»Ich habe dieses Buch mit Gewinn gelesen. Es tut gut und weitet den Horizont, als Psychotherapeut mal wieder ein politisches und gesellschaftsbezogenes Buch zu autoritären Dynamiken zu lesen. Die Probleme, die unsere Patientinnen und Patienten in die Therapie bringen, sind immer auch vor dem zeitgeschichtlichen gesellschaftlichen Hintergrund zu betrachten…«

Interviews in Neues Deutschland und der Freitag

Rezension von Thomas Gesterkamp

»Oliver Decker wurde von Thomas Gesterkamp zu Autoritarismus, Antisemitismus und der Bedrohung der Demokratie interviewt. Das lesenswerte Gespräch finden Sie hier:…« [mehr]

Schattenblick am 18. März 2021

Rezension von Klaus Ludwig Helf

»Die Ergebnisse des Forschungspro­jektes, die hier nur summarisch und exemplarisch dargestellt wer­den können, sollten alle demokratischen Kräfte aufhorchen lassen und als empirisch abgesicherte Warnrufe wahrgenommen wer­den, die liberale Demokratie zu verteidigen und beständig auszu­bauen und zu erweitern. Es wird auch deutlich, dass die rechten Think-Tanks neue strategische Wege gefunden haben, ihre Ideo­logien bis weit in die Mitte der Gesellschaft eindringen zu lassen, wie vor allem die Kapitel über Kapitalismuskritik, Anti-Femi­nismus, Ethnozentrismus und Verschwörungsmythen zeigen. Der vorliegende Band ist eine fundierte empirische Analyse der autoritären Dynamiken, ein Seis­mograf für die Eruptionen in unserer Gesellschaft und damit auch ein wertvolles und bedeutendes Handbuch für die demokratische politische Programm- und Bil­dungsarbeit…«

Socialnet.de am 24. Februar 2021

Rezension von Wolfgang Findte

»Die Leipziger Autoritarismus-Studie gehört zu den professionellen sozialwissenschaftlichen Instrumenten, mit denen unsere Gesellschaft sich selbst beobachtet. Nicht immer sind die Beobachtungsergebnisse angenehm, in den meisten Fällen tun sie richtig weh. Das muss auch so sein. Es handelt sich ja nicht um irgendwelche Phantomschmerzen, sondern um notwendige Diagnosen, mit denen die Angriffe auf die demokratische Verfasstheit unserer Gesellschaft erkannt und hoffentlich gebahnt werden können. Deshalb ist auch der neuen Studie eine breite Leserschaft zu wünschen…«

Glanz & Elend. Literatur und Zeitkritik, 18. Dezember 2020

Rezension von Peter Kern

»Die neue Leipziger Studie, seit 2002 alle zwei Jahre vorgelegt, ist seit ihrem ersten Erscheinen ein Standartwerk für die Hydrologie der deutschen Gesellschaft, vermisst die Studie doch deren Strömungen, vor allem die untergründigen, wo statt Grundwasser eher braune Brühe fließt. (...) Die einschlägigen, dem Populismus gewidmeten Studien der letzten Jahre haben ihre Leser vor allem mit begrifflichen Neuschöpfungen abgespeist. Die AutorInnen der Leipziger Langzeit-Untersuchung bieten dagegen empirisch gesättigtes Material. Begriffe ohne Anschauung sind leer, Anschauung ohne Begriffe ist blind, heißt es bei Kant. Von den Leipzigern bekommt man beides…«

bnr.de, Blick nach rechts, 9. Dezember 2020

Rezension von Armin Pfahl-Traughber

»Die Bedeutung dieses Forschungsprojektes sollte man nicht unterschätzen, handelt es sich doch um eine der wenigen Langzeitstudien zu solchen Themen. (...) In dem entsprechenden Datenmaterial und dessen Deutungen hinsichtlich der Einflussfaktoren dafür besteht die große Relevanz dieser Studien…«

Leipziger Internet Zeitung, 30. November 2020

Rezension von Ralf Julke

»Insofern sind die Leipziger Autoritarismus-Studien eigentlich Gold wert für die Demokratie, weil sie exemplarisch zeigen, wie falsche Politik durchschlägt bis in die Psyche der Menschen. (...) Eigentlich erzählt die Autoritarismus-Studie vom Kern unserer Gesellschaft. Und von ihrem Selbstbetrug. Und natürlich von den möglichen Folgen, wenn Menschen beginnen, ihre Ängste auf neue Heilsverkünder zu projizieren…«

Beobachter News. Magazin für politische Bewegung im Südwesten, 24. November 2020

»Die ›Leipziger Autoritarismus-Studie 2020‹ (...) nimmt die Verbreitung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der deutschen Gesellschaft in den Blick. Dazu gehört auch Antiziganismus, der gegen Sinti und Roma gerichtete Rassismus…«

BTB concept, Presseorgane.de, 23. November 2020

Rezension von Matthias Baumann

»Die Leipziger Autoritarismus-Studie 2020 ist eines der besten Bücher, die ich zum Thema Autoritarismus gelesen habe: Wissenschaftliche Erkenntnisse werden mit Zahlen untermauert. Die Zahlen werden in Beziehungen zueinander gesetzt und daraus Prinzipien und Tendenzen abgeleitet…«

Bild-Zeitung online, 18. November 2020

»Skeptiker der Corona-Maßnahmen und Leugner der Pandemie, darunter Verschwörungsideologen, Impfgegner und Rechtsextremisten, haben in den letzten Tagen bundesweit zu den Protesten vor dem Reichstagsgebäude mobilisiert. (...) Was sich aus diesen Nachrichten schon erahnen lässt, hat die 10. Leipziger Autoritarismus-Studie jetzt mit Zahlen belegt: Verschwörungsmythen sind in der aktuellen Corona- Pandemie in Deutschland weit verbreitet…«

Neues Deutschland, 18. November 2020

Rezension von Ulrike Wagener

»Wie sind die Ergebnisse der Leipziger Autoritarismusstudie zu werten? Insgesamt ist die Zustimmung zur Demokratie hoch, jene zu rassistischen, antisemitischen und sexistischen Einstellungen zwar auch, aber niedriger als in früheren Jahren. In Ostdeutschland aber auch wieder nicht. Dort ist die Tendenz steigend…«

Junge Welt, 19. November 2020

Rezension von Kristian Stemmler

»Für die Autoren der Studie zählt Autoritarismus als Persönlichkeitseigenschaft zu einer der Hauptursachen für äußerst rechte Einstellungen. Menschen mit autoritärem Charakter neigten zu ›rigiden Ideologien, die es gestatten, sich gleichzeitig einer Autorität zu unterwerfen, an ihrer Macht teilzuhaben und die Abwertung anderer im Namen dieser Ordnung zu fordern‹, so Brähler bei der Vorstellung der Ergebnisse. Rund ein Drittel der Deutschen zeige Merkmale eines autoritären Typus…«

pro. Christliches Medienmagazin, 20. November 2020

Rezension von Norbert Schäfer

»Die Wissenschaftler stellten fest, dass Ausländerfeindlichkeit in Deutschland abgenommen hat, aber ingesamt rechtsextreme Einstellungen weiterhin auf einem hohen Niveau geblieben sind…«

bnr.de, Blick nach rechts, 21. Novmber 2020

Rezension von Kai Bulder

»Die seit Beginn der Studie 2002 festgestellten antidemokratischen Ressentiments blieben zwar gleich, suchten jedoch immer neue Ausdrucksmöglichkeiten, erklären die Forscher. Dies gelte für den Antisemitismus, der sich neu in Verschwörungsmythen ausdrücke, Antifeminismus werde zu einer ›Brückenideologie antimoderner Bewegungen‹ und viele Menschen seien ›inzwischen für Muslimfeindschaft und Antiziganismus empfänglich‹. Weil sich bestimmte Ideologie verfestigten und sich diese Milieus stetig radikalisierten, nehme auch die Gewalt gegen Betroffene von Ideologien der Ungleichwertigkeit weiter zu…«

Radio Bielefeld, 18. November 2020

»Die Ausländerfeindlichkeit hat in Deutschland laut einer Studie der Universität Leipzig in den vergangenen zwei Jahren abgenommen. Angestiegen ist hingegen nach Einschätzung der Forscher die Zahl der Anhänger von Verschwörungsmythen, ›die oft genug einen kaum noch kaschierten Antisemitismus verraten‹…«

Belltower. Netz für digitale Zivilgesellschaft, 19. November 2020

Rezension von Simone Rafael

»55% der Ostdeutschen und 46% der Westdeutschen teilen Covid-19 bezogene Verschwörungsmythen. (...) Dazu schreiben die Forscher: die ›Anti-Merkel-Haltung‹ rechtsautoritärer Milieus, die sich gegen die parlamentarische Regierung richten, modifizieren sich in eine ›Anti-Drosten-Haltung‹, eine Ablehnung gegen alles, das keine einfachen Antworten liefert. Kombiniert mit einer Verschwörungsmentalität werden daraus Ressentiments gegen alle Formen von bestehenden Autoritäten…«

Belltower. Netz für digitale Zivilgesellschaft, 18. November 2020

Rezension von Gesine Agena und Judith Rahner

»Antifeminismus als zentraler Angriffspunkt aus dem extrem-rechten Spektrum auf demokratische und pluralistische Gesellschaftsvorstellungen muss in der Rechtsextremismusprävention sehr viel stärker berücksichtigt werden. Dazu leistet die neue Mitte-Studie der Universität Leipzig einen wichtigen Beitrag…«

evangelisch.de, 18. November 2020

»Der Psychologe und Soziologe Elmar Brähler erläuterte, die Unzufriedenheit mit der Demokratie werde von Befragten in den neuen Bundesländern auch damit begründet, dass sie keine Möglichkeiten der politischen Partizipation hätten. Sie fühlten sich nicht von den Parteien vertreten. Teilhabe müsse deshalb gestärkt werden – in Betrieben, an Schulen, in der Politik. Das sei ein zentraler Punkt…«

RND.de Redaktionsnetzwerk Deutschland. 18. November 2020

Rezension von Jan Sternberg

»Einsatzwagen der Polizei schützen das Haus der Bundespressekonferenz vor den Corona-Demonstrierenden im Berliner Regierungsviertel. Drinnen sprechen zwei Leipziger Professoren über den Anstieg von Verschwörungsmythen. Selten hatte die Autoritarismus-Studie so viel Aktualität…«

MiGAZIN, 18. November 2020

»Der Studie zufolge gab es bei 47,8 Prozent der Befragten eine deutliche Zustimmung zu der Aussage: ›Die Hintergründe der Corona-Pandemie werden nie ans Licht der Öffentlichkeit kommen‹ und bei 33 Prozent zu der Aussage: ›Die Corona-Krise wurde so groß geredet, damit einige wenige davon profitieren können‹. (...) Der Direktor des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig, Oliver Decker, sprach von einer Zunahme solcher Einstellungen und warnte, dass Verschwörungmythen als ›Einstiegsdroge‹ für ein antimodernes Weltbild wirken könnten. Sie seien neben der Ausländerfeindlichkeit derzeit sehr tragfähige Bindeglieder zwischen den verschiedenen antidemokratischen Milieus – genauso wie Antisemitismus und Antifeminismus…«

Leipziger Internet Zeitung, 19. November 2020

»Die Studie, in der auch der Glaube an Verschwörungstheorien thematisiert wird, entstand in Kooperation mit der Heinrich-Böll- und der Otto-Brenner-Stiftung. (...) Fast jeder Zehnte dort Befragte hat ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild…«

Aachener Zeitung, 18. November 2020

Rezension von Anne-Beatrice Clasmann

»Die Studie zeigt auch: Ost und West driften politisch immer weiter auseinander…«

taz.de, 20. November 2020

Rezension von Christina Gutsmiedl

»Antidemokratische Einstellungen sind in Deutschland weit verbreitet, und während die Ausländerfeindlichkeit zurückgeht, steigt die Zahl der Anhänger:innen von Verschwörungsmythen…«

Jüdische Allgemeine, 18. November 2020

»Der Direktor des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig, Oliver Decker, sprach von einer Zunahme solcher Einstellungen und warnte, dass Verschwörungmythen als ›Einstiegsdroge‹ für ein antimodernes Weltbild wirken könnten. Sie seien neben der Ausländerfeindlichkeit derzeit sehr tragfähige Bindeglieder zwischen den verschiedenen antidemokratischen Milieus – genauso wie Antisemitismus und Antifeminismus…«

Neue Züricher Zeitung, 18. November 2020

Rezension von Emmanuele Continu

»Das Thema Verschwörungstheorien ist zum fünften Mal Teil der Leipziger Studie (...) Die Befragung habe gezeigt, dass der Glaube an Verschwörungstheorien (...) seit 2018 zugenommen habe…«

Focus Online, 18. November 2020

»Wenn Menschen hinter komplexen Ereignissen wie der Corona-Pandemie rational kalkulierende Personen oder Gruppen ausmachen wollen – etwa ›Eliten‹ oder ›geheime Mächte‹ – sprechen Wissenschaftler von einer ›Verschwörungsmentalität‹. Eine Studie zeigt: Ihr Kreis wächst…«

Tagesspiegel, 18 November 2020

Rezension von Lea Schulze

»Oliver Decker und Elmar Brähler, die seit 2002 die Entwicklung autoritärer und rechtsextremer Einstellungen beobachten, bezeichnen die Ausländerfeindlichkeit weiterhin als Einstiegsdroge in den Rechtsextremismus…«

Süddeutsche Zeitung, 18. November 2020

»Unter extremen Rechten ist laut Studie zudem eine ›Radikalisierung und Enthemmung‹ zu beobachten. Und noch eine alarmierende Feststellung haben die Wissenschaftler gemacht: Während rechtsextreme Einstellungen im Westen zuletzt rückläufig waren, haben sie im Osten sogar wieder leicht zugenommen…«

Zeit Online, 18. November 2020

»Eine alarmierende Feststellung haben die Wissenschaftler gemacht: Während rechtsextreme Einstellungen im Westen zuletzt rückläufig waren, haben sie im Osten sogar wieder leicht zugenommen…«

Die Welt, 19. November 2020

Rezension von Matthias Kamann

»In der Corona-Krise wächst laut einer Studie die Bereitschaft unter den Deutschen, an finstere Machenschaften geheimer Drahtzieher zu glauben. Besonders empfänglich dafür sind Ostdeutsche. Mit Verschwörungstheorien wird oft Judenhass befeuert…«