Psychoanalyse im Widerspruch

Konzept und Inhalt
Unsere Welt ist immer schwerer zu begreifen. Wie können wir die aktuellen politischen und kulturellen Brüche noch verstehen? Die Psychoanalyse im Widerspruch untersucht die Tiefenschichten aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und Ereignisse mit den Instrumenten der Psychoanalyse als Theorie innerer und äußerer Konflikte. Wie lassen sich alternativlos scheinende Phänomene wie die Ökonomisierung und Technisierung des Gesundheitssystems, Neoliberalismus, Folgeerscheinungen der digitalen Revolution und Selbstoptimierung anders denken? Eröffnen sich neue Horizonte und Handlungsansätze, wenn man weltpolitische Phänomene psychoanalytisch betrachtet? Den damit verbundenen kontroversen Diskussionen widmet sich die halbjährlich erscheinende Zeitschrift in Themenheften. Fragen zu Sexualität, Macht und dem Umgang mit dem Fremden in interkulturellen und Geschlechterbeziehungen sowie die moderne Psychoanalyse in ihrer Auseinandersetzung mit der klassischen Theorie, den Neurowissenschaften und im interdisziplinären Diskurs zählen ebenso zu den thematischen Schwerpunkten der Zeitschrift wie gendertheoretische, behandlungstechnische und psychoanalysetheoretische Fragestellungen. Außerdem wird Psychoanalyse in Verbindung mit Kulturtheorie, Kunst und Film betrachtet und ihre Geschichte in Europa und auf anderen Kontinenten beleuchtet. Zuvor unveröffentlichte Dokumente Sigmund Freuds und Melanie Kleins tragen ebenso zum Profil der Zeitschrift bei wie Texte von Micha Brumlik, Antonino Ferro, Mathias Hirsch, Eva Jaeggi, Joachim Küchenhoff, Marie Langer, Emilio Modena, Tilmann Moser, Paul Parin, Ilka Quindeau, Volkmar Sigusch, Mark Solms, Christoph Türcke, Rolf Vogt, Estela Welldon und Léon Wurmser. Ergänzt wird das Profil durch psychoanalysespezifische Rezensionen und Veranstaltungshinweise. Sämtliche Beiträge unterliegen einem Peer-Review-Verfahren.

Zielgruppen
Mit wissenschaftlich fundierten Artikeln und Thesen, die zum Umdenken anregen und verdeckte Aspekte freilegen, wendet sich die Psychoanalyse im Widerspruch an PsychoanalytikerInnen, PsychotherapeutInnen, SoziologInnen, Kunst- und KulturwissenschaftlerInnen und an der Psychoanalyse Interessierte.

Erscheinungsweise
Halbjährlich in Form von Themenheften

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Hinweis für AutorInnen
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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 61: »Der digital-ökonomische Komplex«Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim und Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (Hg.)
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 61: »Der digital-ökonomische Komplex«
Nr. 61, 2019, Heft 1
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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 62: »#MeToo«Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim und Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (Hg.)
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 62: »#MeToo«
Nr. 62, 2019, Heft 2
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Durch #MeToo kamen die Themen der Geschlechterhierarchie und der sexualisierten Machtausübung, aber auch die Frage nach dem Einfluss von Gesellschaft und Kultur auf den interaktionellen Austragungsort zwischen den Geschlechtern auf die mediale Agenda. Die im Heft versammelten Beiträge zeigen aus ganz unterschiedlicher psychoanalytischer Perspektive wie sich dieses Spannungsfeld verstehen lassen kann, spannen dabei einen Bogen von der infantilen sexuellen Entwicklung bis zu kulturtheoretischen Ansätzen. [ mehr ]

Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 64: WeiblichkeitenInstitut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim und Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (Hg.)
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 64: Weiblichkeiten
Nr. 64, 2020, Heft 2
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Die Ausgabe Nummer 64 der Zeitschrift Psychoanalyse im Widerspruch zum Thema »Weiblichkeiten« befasst sich mit einer Kontroverse, die schon fast so alt ist wie die Psychoanalyse selbst, nämlich wie »Weiblichkeit« in der psychoanalytischen Theorie konzeptualisiert wird beziehungsweise wo diese sich aus Sicht der Kritikerinnen und Kritiker in Zuschreibungen verfängt. [ mehr ]

Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 65: Begegnungen im ZwischenraumInstitut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim und Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (Hg.)
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 65: Begegnungen im Zwischenraum
Nr. 65, 2021, Heft 1
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Unter dem Titel »Begegnungen im Zwischenraum« finden Sie im Widerspruch diesmal: Zweimal Unheimliches, Übertragung – Gegenübertragung in verschiedenen Kontexten, Hypochondrisches, Pandemisches, Tango und eine Filmbesprechung (La Grande Bellezza). [ mehr ]

Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 66: Vernichtung, Verschwörung, VerleugnungInstitut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim und Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (Hg.)
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 66: Vernichtung, Verschwörung, Verleugnung
Nr. 66, 2021, Heft 2
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Das Heft Nr. 66 sucht nach den historischen und zeitgenössischen realen, psychischen und psychodynamischen Gegebenheiten, die Ausgrenzung und letztlich Vernichtung möglich mach(t)en. [ mehr ]

Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 67: Grenzverletzungen in psychoanalytischen InstitutionenInstitut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim und Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (Hg.)
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 67: Grenzverletzungen in psychoanalytischen Institutionen
Nr. 67, 2022, Heft 1
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Grenzverletzungen in psychoanalytischen Institutionen können die Wucht eines Erdbebens entwickeln und verheerende Schäden hinterlassen – nicht nur bei den unmittelbar Betroffenen, sondern auch in der gesamten Gemeinschaft und der Profession. Das Heft vereint zum Thema Grenzverletzungen zwei Meilensteine: die in der Geschichte der Psychoanalyse erste Studie zu Auswirkungen von Ethikverletzungen auf ein gesamtes Institut sowie eine Zusammenfassung der ersten bundesdeutschen Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs an einem psychoanalytischen Institut durch eine externe ForscherInnengruppe. [ mehr ]

Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 30: Film-»Psycho«analyse
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 30: Film-»Psycho«analyse
Nr. 30/2003
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 29: Oberfläche (2)
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 29: Oberfläche (2)
Nr. 29/2003
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 28: Oberfläche (1)
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 28: Oberfläche (1)
Nr. 28/2002
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 27: Trauma - Gesellschaft und Psychoanalyse
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 27: Trauma - Gesellschaft und Psychoanalyse
Nr. 27/2002
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 26: Neuropsychoanalyse - Krieg und Terror
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 26: Neuropsychoanalyse - Krieg und Terror
Nr. 26/2001
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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 25: Gewalt, Kulturelle Institutionen
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 25: Gewalt, Kulturelle Institutionen
Nr. 25/2001
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 24: Erstveröffentlichungen von Sigmund Freud und Melanie Klein - Film und Kunst
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 24: Erstveröffentlichungen von Sigmund Freud und Melanie Klein - Film und Kunst
Nr. 24/2000
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 23: Krieg im Kosovo
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 23: Krieg im Kosovo
Nr. 23/2000
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 22: Diktat der Ökonomie - Trauma und Kreativität
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 22: Diktat der Ökonomie - Trauma und Kreativität
Nr. 22/1999
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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 21: Walser Kontroverse - Geld und Psychoanalyse
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 21: Walser Kontroverse - Geld und Psychoanalyse
Nr. 21/1999
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 20: Freud auf dem Weg ins Exil
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 20: Freud auf dem Weg ins Exil
Nr. 20/1998
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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 19: Organisation Psychoanalyse
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 19: Organisation Psychoanalyse
Nr. 19/1998
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 18: »Psychische Geburt« - 30 Jahre danach, Teil II
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 18: »Psychische Geburt« - 30 Jahre danach, Teil II
Nr. 18/1997
EUR 19,90

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Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 17: Zeitgeist im Internet
Psychoanalyse im Widerspruch Nr. 17: Zeitgeist im Internet
Nr. 17/1997
EUR 19,90

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