Jürgen Straub (Hg.)

Psychotherapie & Sozialwissenschaft 2/2013: Der sich verbessernde Mensch. Die animierte Optimierung des Selbst in der »therapeutischen Kultur«

15. Jahrgang, 2/2013

Cover Psychotherapie & Sozialwissenschaft 2/2013: Der sich verbessernde Mensch. Die animierte Optimierung des Selbst in der »therapeutischen Kultur«

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Zeitschrift: Psychotherapie und Sozialwissenschaft (ISSN: 1436-4638)

Verlag: Psychosozial-Verlag

135 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im November 2013

Bestell-Nr.: 8107

»Psychotherapie & Sozialwissenschaft« versteht sich als Forum für qualitative Forscher und klinische Praktiker. Es geht um Psychotherapie als Ereignis, das sich in jeder professionellen und alltäglichen Situation auf subtile und kunstvolle Weise gestaltet. Wie Patienten und Klienten den Psychotherapeuten ihr Leiden zeigen und vermitteln und wie die Beteiligten zu Partnern in einem Projekt werden, das auf Veränderung und Verbesserung zielt - das sind Beispiele für Fragen, die für kompetente Praxis von Bedeutung und höchst anregend für die interpretativen und explikativen Zugangswege in der Psychotherapieforschung sind. Die Zeitschrift wird von psychotherapeutischen Praktikern und Forschern herausgegeben.


Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Jürgen Straub
Editorial aus gegebenem Anlass

Einführung in den Themenschwerpunkt
Jürgen Straub
Selbstoptimierung im Zeichen der »Auteronomie«
Paradoxe Strukturen der normierten Selbststeigerung: von der »therapeutischen Kultur« zur »Optimierungskultur«

Michael Girkinger
Die Persönlichkeit im »Fitnessstudio«
Selbstoptimierungsübungen am boomenden Markt der Glücks- und Erfolgsangebote

Boris Traue
Empfehlungsregime
Zur Konvergenz von Subjektivierungsweisen
im Coaching und in der digitalen Kultur

Stefanie Duttweiler
Beratung und Therapie in Zeiten des Neoliberalismus
– oder: Vom Zwang zur Freiheit, sich selbst zu optimieren

Rezensionsaufsatz zum Themenschwerpunkt
Ulrike Gatzemeier und Anna Sieben
Tut Liebe weh?
Zum Verhältnis von zeitdiagnostischer Reduktion und komplexer Erfahrung in Eva Illouz’ kultursoziologischer Monografie