Maya Nadig

Die gespaltene Frau - Mutterschaft und öffentliche Kultur

Psyche, 1990, 44(1), 53-70

Cover Die gespaltene Frau - Mutterschaft und öffentliche Kultur

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

Erschienen im Januar 1990

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Die individuelle Mutterschaft, wie sie etwa in der Schweiz und in der Bundesrepublik Deutschland üblich ist, wird mit der sozialen Mutterschaft in einer bäuerlichen Maya-Ethnie Yucatáns verglichen. Dabei werden verschiedene psychoanalytische Konzeptionen von Mutterschaft (Freud, Winnicott) herangezogen. Es wird die These vertreten, dass im ideologischen Konzept des Penismangels der reale Kulturmangel der Frau zum Ausdruck komme und dass das Festhalten an solchen ideologischen Konzepten eine Aufnahme der realen Verhältnisse in die psychoanalytische Theorie verhindere. Dies erschwere eine adäquate metatheoretische Handhabung der Geschlechterdifferenz. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten