Jörg M. Scharff

Psychoanalysieren und die Kunst der Balance

Psyche, 2007, 61(9-10), 837-863

Cover Psychoanalysieren und die Kunst der Balance

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

27 Seiten, Geheftet

Erschienen im Januar 2007

Bestell-Nr.: 51106

Überlegungen zur psychoanalytischen Therapiepraxis werden angestellt. In seiner praktischen Tätigkeit hat der Psychoanalytiker ständig unter vielen Optionen auszuwählen. Psychoanalytisches Verstehen und Handeln geschieht vermittels einer Gestaltbildung, die im Zuge ihrer Realisierung stets ein Spannungsfeld in bezug auf das aktuell Ausgeschlossene erzeugt. Vereinfachend lässt sich die potentiell unbegrenzte Anzahl von Aspekten, unter denen das Geschehen zwischen Patient und Psychoanalytiker zu fassen ist, entlang einiger Achsen gruppieren, die jeweils ein polares Spannungsfeld konstituieren. So betrachtet, kann man die Arbeit des Psychoanalytikers als eine Kunst der Balance beschreiben, in der, kaum, dass eine bestimmte Position gefunden worden ist, diese schon wieder durch ein gegenläufiges Moment aufgehoben und relativiert wird. An konkretem Fallmaterial wird das widersprüchlich Zusammengehörige unter anderem an Themen wie Sprechen und Handeln, Offenheit und Schließung, Neutralität und Engagement aufgezeigt. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten