Werner Bohleber

Der Gebrauch von offiziellen und von privaten impliziten Theorien in der klinischen Situation

Psyche, 2007, 61(9-10), 995-1016

Cover Der Gebrauch von offiziellen und von privaten impliziten Theorien in der klinischen Situation

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Verlag: Klett Cotta/Psychosozial-Verlag

22 Seiten, Geheftet

Erschienen im Januar 2007

Bestell-Nr.: 51073

Probleme, die sich aus der Anwendung psychoanalytischer Theorien in der Praxis ergeben können, werden untersucht. Dabei werden folgende Aspekte thematisiert: Theorien erweisen sich als subjektgebunden. Der Analytiker geht ein aktives und persönliches Engagement mit bestimmten Theorien ein. Theorien haben eine Funktion für die Identitätsbildung des Analytikers, und sie vermitteln in schwierigen klinischen Situationen Sicherheit. Die Untersuchung des Erkenntnisprozesses in der klinischen Situation zeigt darüber hinaus, dass die offiziellen Theorien meist vorbewusst mit privaten impliziten Theorien des Analytikers angereichert und amalgamiert werden. Dieser Sachverhalt ist in der Regel nicht als idiosynkratische Verzerrung zu verstehen, sondern erweist sich als eine der Bedingungen zur Weiterentwicklung psychoanalytischer Konzepte. Dargestellt wird ein Vektormodell des impliziten theoretischen Denkens, das als Instrument zur Untersuchung der privaten Theorien des Analytikers von einer Arbeitsgruppe der Europäischen Psychoanalytischen Vereinigung entwickelt worden ist. (c) Psyindex.de 2009 alle Rechte vorbehalten