Sebastian Leikert

Die vergessene Kunst

Der Orpheusmythos und die Psychoanalyse der Musik

Cover Die vergessene Kunst

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EUR 19,90

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Buchreihe: Imago

Verlag: Psychosozial-Verlag

175 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im September 2005

ISBN-13: 978-3-8980-6476-7, Bestell-Nr.: 476

Sebastian Leikert entwickelt in diesem Buch eine umfassende psychoanalytische Theorie der Musik. Elemente der Musik wie Stimme, Rhythmus und Melodie werden in genetischer und linguistischer Perspektive befragt. Der Orpheusmythos bildet die Grundlage einer Interpretation dessen, was sich in der Musik vollzieht. In detaillierten Untersuchungen zum »Wohltemperierten Klavier« von J. S. Bach, zum Schlusssatz der »9. Sinfonie« von Beethoven und zu Verdis »La Traviata« werden nun Tiefendimensionen erkennbar, die bisher verschlossen blieben. Kapitel zur Musik der Sprache runden das Buch ab. Mit Bezügen zu Lacan zeigt Leikert mit seinen Untersuchungen, dass es ausgehend von neu gewählten mythologischen Themen und genetischen Perspektiven möglich ist, unbewusste Sinnstrukturen musikalischer Werke bis ins Detail offenzulegen.


Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Vorwort
Grundlagen

Kapitel 1
Das Objekt des Genießens in der Musik

Kapitel 2
Das Imaginäre und das Symbolische im Diskurs der Musik
Lacan und die andere Sprachlichkeit

Kapitel 3
Der Orpheusmythos und die Symbolisierung des primären Verlusts – Genetische und linguistische Aspekte der Musikerfahrung
Untersuchungen

Kapitel 4
Diskurs der Musik und Einschreibung des Vaternamens im Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach

Kapitel 5
Die Sinfonie der Verzweiflung –
Eine psychoanalytische Interpretation der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven

Kapitel 6
Eurydikes Stimme in Verdis La Traviata –
Der Orpheusmythos als Grundparadigma der Oper
Die Musik der Sprache

Kapitel 7
Der Vektor des Klanglichen in Freuds Traumdeutung

Kapitel 8
Übertragung und Stimme –
Sprechen und Schweigen in der Übertragung

Kapitel 9
Joyce, Musiker des Buchstabens

Literatur

Rezensionen

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Ekz-Informationsdienst ID 18/06

Rezension von Voss-Krueger

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»Psychoanalyse im Widerspruch«

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