Jörg Rasche

Das Lied des Grünen Löwen

Musik als Spiegel der Seele

Cover Das Lied des Grünen Löwen

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Buchreihe: Imago

Verlag: Psychosozial-Verlag

429 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im März 2014

ISBN-13: 978-3-8379-2333-9, Bestell-Nr.: 2333

»… ich habe alle Werke und auch alle großen Musiker gehört, aber jetzt höre ich keine Musik mehr: Sie erregt und erschöpft mich zu sehr. Weil die Musik mit solch tiefem archetypischen Material zu tun hat und weil diejenigen, die sie spielen, dies gar nicht realisieren.«
C.G. Jung

Musik berührt viele Menschen in der Tiefe ihrer Seele. Sie entspricht jedoch nicht nur individuellen Empfindungen, sie ist auch Ausdruck von Gefühlen, die alle Menschen teilen: So haben große Komponisten Entwicklungen der kollektiven Psyche in ihren Werken abgebildet.

Ausgehend von dieser These unternimmt der Jung’sche Psychoanalytiker und Pianist Jörg Rasche musikgeschichtliche Erkundungen. Auf eindrucksvolle Weise zeigt er anhand von ausgewählten Stücken Bachs, Mozarts, Beethovens und Schumanns, wie sich archetypische Strukturen in der Musik entfalten und unsere Psyche prägen.


Digitaler Anhang: Einige der interpretierten Werke können Sie hier herunterladen.

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Kapitel 1. Das zerbrochene Gefäß – Variationen über Musik und Psyche

Kapitel 2. Formen der Bezogenheit – Allgemeines zu Musik und psychischer Struktur

Kapitel 3. Aufeinander hören – Musik und Psyche im Mittelalter

Kapitel 4. Innere und äußere Welt

Kapitel 5. Die Bewegung des Selbst – Johann Sebastian Bach

Kapitel 6. Der Weg zum inneren Paar – Wolfgang Amadé Mozart

Kapitel 7. Der Held und sein Schatten

Kapitel 8. Individuation – Die späten Klaviersonaten Beethovens

Kapitel 9. Das Kind und seine Eltern – Robert Schumann

Kapitel 10. Die treue und die reale Frau – Chopins Balladen

Zum Schluss: Das Lied des Grünen Löwen

Danksagung

Anhang

Rezensionen

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Musikerziehung, Jahrgang. 67, Heft 2, Oktober 2014

Rezension von Gerta Steinringer

»Ausgehend von der These, dass zwar jeder Mensch naturgemäß auf ganz individuelle Weise mit Musik in Berührung kommt, wird hier äußerst beeindruckend dargelegt, welche für alle Menschen archetypischen psychologischen und soziologischen Phänomene in Musik gespiegelt erkennbar sind…« [mehr]

MuG Musik und Gesundsein 26/2014

Rezension von Christine Decker-Voigt

»Der Psychosozial-Verlag ist immer gut für Themen und Autoren, die nicht aus der klinischen Musiktherapie stammen, aber deren Entwicklung und ständigen Reflexion zuarbeiten…« [mehr]

das Orchester 07-08/2014

Rezension von Heike Eickhoff

»Viele Notenbeispiele und Abbildungen illustrieren das Werk, das in jedem Fall Lust auf eine weitere Beschäftigung mit der Materie macht…« [mehr]