Gerald Mackenthun

Grundlagen der Tiefenpsychologie

Cover Grundlagen der Tiefenpsychologie

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Buchreihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Verlag: Psychosozial-Verlag

360 Seiten, Gebunden, 165 x 240 mm

Erschienen im November 2013

ISBN-13: 978-3-8379-2285-1, Bestell-Nr.: 2285

Sigmund Freuds Psychoanalyse hat die Vorstellungen von der Psyche des Menschen epochal beeinflusst. Zusammen mit seinen Weggefährten Alfred Adler und Carl Gustav Jung hinterließ er tiefe Spuren im Denken der Gegenwart. Bis in das Alltagsleben hinein zeigen sich Auswirkungen dieser geistigen Revolution. Seitdem hat sich die Tiefenpsychologie vielfältig verzweigt: Wenig von dem, was die Gründerväter formulierten, hat Bestand, vieles wurde verworfen, erweitert, neu entdeckt und anders definiert. Die zentrale Stellung charismatischer Therapeuten und Forscher ist in den Hintergrund getreten zugunsten des Patienten und seiner Entwicklungsmöglichkeiten.

Dieses Buch bietet einen fundierten Überblick über das höchst lebendige Gebiet der Tiefenpsychologie: die gemeinsamen Grundlagen, die wichtigsten Vertreter und die zentralen Begriffe.


Die drei ergänzenden Online-Kapitel können Sie hier herunterladen.

Inhaltsverzeichnis

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Inhalt

Vorwort

Grundlagen

Einleitung
Die Besonderheit der Tiefenpsychologie
Über dieses Buch

Was heißt Tiefe in der Tiefenpsychologie?
Die Tiefe des Unbewussten
Die Tiefe der Zeit
Die Tiefe der Existenz
Die Tiefe als das Primäre
Das Dunkle in der Tiefe

Gemeinsame Merkmale der Tiefenpsychologie
Das Unbewusste
Das dynamisch-genetische Modell
Die Dialektik
Die biografische Methode
Die hermeneutische Methode
Die soziokulturelle Perspektive
Triebe als Grundeinheit der Tiefenpsychologie?
Das Bewusstsein
Introspektion

Gemeinsame Probleme der Tiefenpsychologie
Ist die Tiefenpsychologie eine Wissenschaft?
Universalistische Aussagen
Spezies-spezifische Aussagen
Anthropomorphisierende Interpretationen
Das Elend der Psychologie
Jenseits der Tiefenpsychologie

Geschichte der Tiefenpsychologie
Psyche und Amor
Assoziationstechnik
Antike griechische Schulen
Priester und Schamane
Mesmerismus, Suggestion und Hypnose
Jean-Martin Charcot
Weitere Wegbereiter
John Stuart Mill
Charles Darwin
Wilhelm Wundt
Sir Francis Galton
William James
Pierre Janet
Entwicklung nach Freud
Ich-Psychologie
Melanie Klein
Objektbeziehungstheorie
Narzissmustheorie und Selbstpsychologie
Säuglingsforschung
Entwicklung nach 1968
Kritik der Psychoanalyse

Geschichte der Hysterie
Biologie kontra Psyche
Hysterie
Frühe Psychiatrie
Neurasthenie
Trauma des Krieges
Psychiatrie ab 1950
Kritik der Psychiatrie
Moderne Hysterien
Heutige Hysterie-Definition

Protagonisten

Sigmund Freud
Freuds Leben
Freuds Werk
Verführungstheorie
Deckerinnerung und Verdrängung
Traumdeutung
Zur Psychopathologie des Alltagslebens
Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten
Der Fall Dora
Libido-Theorie, kindliche Sexualität und Ödipus
Narzissmus, Verdrängung, Eros, Thanatos, Ich – Es – Über-Ich, Abwehr, Ich-Psychologie
Widerstand und Übertragung in der Therapie
Kulturschriften
Eine Kindheitserinnerung des Leonardo Da Vinci
Der Mann Moses und die monotheistische Religion
Kritische Würdigung

Alfred Adler
Adlers Leben
Adlers Werk
Studie über Minderwertigkeit von Organen
Aggressionstrieb
Über den nervösen Charakter
Menschenkenntnis
In Amerika
Der Sinn des Lebens
Kritische Würdigung

Carl Gustav Jung
Jungs Leben
Jungs Werk
Burghölzli
Jung und Freud
Psychologische Typen
Analytische Psychologie
Religionspsychologie
Kritische Würdigung

Neopsychoanalyse
Anna Freud
Melanie Klein
Wilfred Bion
Sándor Ferenczi
Franz Alexander
Objektbeziehungstheoretiker
Donald Winnicott
Säuglingsforscher
Heinz Kohut
Karen Horney
Frieda Fromm-Reichmann
Otto Rank
Harry Stack Sullivan
Harald Schultz-Hencke
Michael Balint

Humanistische Psychologie
Abraham Maslow
Carl Rogers
Viktor Frankl
Fritz Perls
Erich Fromm
Medard Boss
Jakob Moreno
Wilhelm Reich
Erik Erikson
Feministische Psychotherapie

Personalismus
Emmanuel Mounier
Max Scheler
Nicolai Hartmann
Josef Rattner

Begriffe

Das Unbewusste
Frühe Vorstellungen vom Unbewussten
Arthur Schopenhauer
Friedrich Nietzsche
Sigmund Freud
Alfred Adler
Carl Gustav Jung
Das moderne Unbewusste
Gehirn und Gedächtnis
Erinnern
Vergessen und Verdrängen
Das Bewusste
Der freie Wille

Traumdeutung
Antike Vorstellungen
Freuds Traumdeutung
Kritik an der Freud’schen Traumdeutung
Carl Gustav Jung
Alfred Adler
Moderne Traumforschung
Inhalte von Träumen
Moderne Traumdeutung

Übertragung und Gegenübertragung
Psychoanalyse
Kritische Würdigung
Heutige Auffassung

Widerstand und Verdrängung
Psychoanalyse
Widerstand
Verdrängung
Kritische Würdigung
Heutige Auffassung

Hermeneutik
Friedrich Schleiermacher
Wilhelm Dilthey
Hans-Georg Gadamer
Jürgen Habermas
Verstehende Tiefenpsychologie

Therapie
Unterschiede von Psychoanalyse und psychodynamischen Therapien
Setting
Psychoanalyse
Individualpsychologie
Jung’sche Therapie
Theoretischer Eklektizismus und behandlungstechnischer Pluralismus
Ich-Psychologie
Objektbeziehungstheorie
Konfliktmodell
Trauma
Modi der Verarbeitung
Stressmodell
Reale Beziehungen
Probleme und Ressourcen
Kognitive Schemata
Biopsychosoziale Perspektive
Neurologie und Gehirnforschung
Konvergenz der Schulen
Heutige Therapie
Der gute Patient
Therapieziele

Ausblick
125 Jahre Tiefenpsychologie: Was hat es gebracht?
Romantik, Aufklärung und Moderne
Psychologisierung der Welt
Zurichtung der Welt
Ausstrahlungen
Philosophie und Ethik
Konklusion

Rezensionen

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ÖAGG FEEDBACK Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung 3&4/2014

Rezension von Anna Blaha

»Insgesamt stellen die ›Grundlagen der Tiefenpsychologie‹ einen umfassenden Überblick über weltanschauliche, philosophische, neurobiologische und therapeutische Konzepte dar, die ihre Wurzeln in tiefenpsychologischen Denkansätzen haben und deren Einfluss auf die soziale Gegenwart unübersehbar ist…« [mehr]