Stephan Uhlig, Monika Thiele (Hg.)

Rausch - Sucht - Lust

Kulturwissenschaftliche Studien an den Grenzen von Kunst und Wissenschaft

Cover Rausch - Sucht - Lust

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Buchreihe: Psyche und Gesellschaft

Verlag: Psychosozial-Verlag

211 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im Februar 2002

ISBN-13: 978-3-8980-6106-3, Bestell-Nr.: 106

Rausch-Sucht-Lust war ein interdisziplinäres Kulturprojekt, das sich mit der Erweiterung biografischer und kultureller Wahrnehmungsgrenzen befasste und 1999 in Bremen veranstaltet wurde. Das Buch enthält Vorträge, die im Rahmen dieses Projektes gehalten wurden. Diese Begegnung unterschiedlichster Disziplinen aus Kunst und Wissenschaft hat eine Fülle neuer interessanter Ansätze und außergewöhnliche Fragestellungen ergeben, welche die ewige Suche nach Glück im Spannungsfeld einer sich beständig wandelnden Gesellschaft und eines schwindenden Wertesystems, diskutieren.

Wie findet der Einzelne die Balance zwischen Rausch, Sucht und Nüchternheit? Oder nach Dietmar Kamper: »Rauschfähigkeit ist wie Chaoskompetenz ein gekonntes Scheitern. Man denke eher an einen riskanten Hochseilakt als an eine austarierte Waage. Immerzu besteht die Gefahr des Absturzes. Die Fallhöhe bemißt sich nach der Größe des Risikos. Die zwei Gefahren, die das Leben bedrohen, heißen Unordnung und Ordnung. Chaoskompetenz wäre die Fähigkeit, sich für keine der Seiten entscheiden zu müssen, weder für den rechten noch für den linken Weg, sondern die Situation dadurch zu parieren, daß man mitten durch das Dilemma des Nichtgegenteils der Unordunung und des Nichtgegenteils der Ordnung hindurchgeht. Erst dann weiß man, daß man im Abgrung und nur im Abgrund gehalten ist.«


Die Beiträge sind u.a.:

Mario Erdheim: Omnipotenz, Rausch und Lust

Rolf Haubl: Consumo ergo sum. Geld und Konsum als Stimmungsmacher

Joachim Küchenhoff: Die Sucht und der Andere – Identität und Intersubjektivität in der Sucht

Monika Thiele: Zur Begriffsdefinition von Glück










Rezensionen

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Rezension von Prof. Dr. med. Klaus-Dietrich Stumpfe

»Das Buch ist verständlich und gut lesbar geschrieben und vermeidet eine theoretische Diskussion der Thematik. Es ist ein empfehlenswertes Buch…« [mehr]